Gericht: Religionsunterricht auch gegen Willen der Mutter


jesus_schaukelBegründung des Gerichtes argumentiert: Kinder erhalten im Religionsunterricht fundiertes Wissen über Herkunft und Bedeutung religiöser Feste oder den Gottesbezug in der nordrhein-westfälischen Landesverfassung

kath.net

Auch gegen den Willen eines Elternteils dürfen Kinder am Religionsunterricht und am Schulgottesdienst teilnehmen. Das entschied das Oberlandesgericht Köln am Donnerstag.

Im konkreten Fall stritten sich laut Gericht die getrennt lebenden und gemeinsam sorgeberechtigten Eltern, ob die beiden 6-jährigen Kinder am Religionsunterricht der Grundschule teilnehmen sollen.

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2 Comments

  1. Kinder dürfen nicht, bei uns „müssen“ Kinder also von Amts wegen -am katholischen Religionsunterricht und auch am katholischen HokusPokus – amtlich Gottesdienst genannt – teilnehmen. 😉

    Wie wäre es mit einer dazu gehõrenden zwangsweisen Teufelsaustreibung – verniedlichend Taufe genannt? Die Polizei könnte die Kinder doch auch mit Blaulicht amtlich der Kirche zuführen und die Teufelsaustreibung polizeilich absichern und den Vollzug vermelden ? 😉

    Das Oberlandesgericht Köln versteht sich heute wohl als Rechtsnachfolger des allerkatholischsten mittelalterlichen Inquisitionsgerichts des heiligen Kõlle. 😉

    Dazu passt auch, die mittelalterliche Bewertung der Zeugen durchs Kölner Gericht, wonach der Mann als Abbild Christi eben mehr juristisches Gewicht hat, als die ihm untergeordnete Frau, die ja, wie uns die Kirchenlehrer nachhaltig lehren, als unzuverlässig gilt und eher für die Hauswirtschaft taugt. Weshalb die Auferstehung Jesu auch vom mehreren Frauen bezeugt werden musste, da man denen Aussage eben nicht trauen konnte… 😉

    Die Urteilsverkündung des Kölner Gerichts wäre ehrlicher gewesen, wenn diese nicht „im Namen des Volkes“ erfolgt wäre….sondern mit „Gott Dein Wille geschehe“ eingeleitet worden wäre, und die Begründung mit einem kräftigen halleluja oder hosanna geendet hätte…. 😉

    Tragikkomisch ist die Rolle des Oberlandesgericht Kõln, das ursprünglich als Cassationsgerichtshof des Französischen Departements im Rheinland gegründet wurde und an der Trennung von Kirche und Staat auf Basis des Code Napolean entscheidenden Anteil hatte. Dieses Urteil ist ein Zivilisatorischer Rückschritt „par excellence“ und wäre im demokratischen Frankreich undenkbar! 😉

    ….ob es bei eine katholische Scharia gibt, die aber in der Landesverfassung versteckt ist? 😉

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