Kardinal Meisner: „Roma sind in unsere Zivilisation nicht zu integrieren“


Bild:Terno Drom.e.V.
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Mit Blick auf die Lage der Roma in der Slowakei, von der er sich selbst ein Bild habe machen können, sagte der Kölner Erzbischof Joachim Kardinal Meisner, dass diese Bevölkerungsgruppe ,,in unserer Zivilisation nicht zu integrieren sei‘‘. Nach seinen Erfahrungen in der Slowakei bekomme ,,manche Frau jedes Jahr ein Kind‘‘, und lebe vom Kindergeld.

Terno Drom e. V. – Sinti&Romajugend NRW – Facebook

10 Comments

  1. Ich bin eine Sinteza. In unserer Gruppe , damit schließe ich auch die Roma ein,sind die meisten integriert. Das was Kardinal Meisner angesprochen hat, hat nichts mit den Roma zu tun. Das ist eine Frage der Bildung. Statistisch gesehen ist die Geburtenrate abhängig von der Bildung. In Deutschland war es vor 100 JAhren auch völlig normal 8 Kinder zu haben. Bildung ist der Schlüssel. Leider habe ich mit meinen eigenen Augen sehen müssen, dass Roma in Rumänien auf Müllkippen leben. Die sind das so gewohnt. Durch Bildung und Hilfe von uns, sind diese durchaus intefrierbar. Aber dazu muss man Ihnen auch die Chance geben. Natürlich gibt es bestimmt Leute die sich nicht integrieren wollen. Das hat aber nichts mit der Herkunft zu tun. Ich kenne auch genug Deutsche die 5 Kinder haben und von Hatz 4 leben. Aber eine gerechte Chance auf Intergration sollte meines erachtens jeder bekommen.

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  2. Kardinal Meissner weiss, wovon er spricht. Gehoert er doch selbst einer Gemeinschaft an, die sich einfach nicht in die Gesellschaft integrieren laesst.

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  3. Starkes Stück: Ich selbst kenne eine ganze Reihe derart gut inegrierter Roma, das die meisten Deutschen nicht auf die Idee kämen, das es sich ethnisch um Roma handele – womit der Gegenbeweis erbracht wäre – auch dann, wenn es bis heute noch problematische bis asoziale Vertreter gibt. Das aber ist kulturell und eben nicht ethnisch bedingt.

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  4. Was meint der Schwarzkittel mit „…unsere Zivilisation“ ?
    Das sich diese Burschen immer vordrängen wollen, scheint doch ziemlich unkultiviert. 🙂

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  5. Meisner hält Roma für vorbildliche Katholiken?
    Besser hätten es Monty Python auch nicht darstellen können.

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  6. Es gibt verschiedene Roma, angepaßte und nicht angepaßte. Ich habe Anfang der 90er Jahre in Leipzig 15 Monate in einem schicken Wohnwagen auf dem städtischen Campingplatz gelebt. Es gab zu der Zeit keine sicheren Wohnungen oder Appartments zu mieten, die haben wir erst gebaut. In den Plattenbausiedlungen war über Nacht alles am Auto weg, was leicht demontierbar war. Auch viele Bauhandwerker haben auf dem Platz gewohnt

    Auf dem Campingplatz war so alle 3 Monate eine Romatruppe für jeweils 3 Wochen, die hatten an die 5 riesige 7m lange Wohnwagen und schwere Mercedes als Zugmaschinen – alles relativ neu. Ihr Gewerbe war Töpfe und ähnliches an der Haustür zu verkaufen. Offensichtlich haben die ein lukratives reisendes Gewerbe ausgeübt.

    Die anderen Roma, die nicht angepaßten, die konnten sich den Campinplatz nicht leisten. Genau so wenig hat die Dumpfbacke aus dem Kölner Dom je einen Roma gesehen.

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  7. Ja, leider gibt es in gewissen Gebieten Gruppen, deren Leben so aussichtslos ist, dass die einzige Freunde das Kindermachen ist und die einzige Geldquelle Karenzgeld und Kindergeld sind (und hie und da etwas Schwarzarbeit). Das sind aber durchaus nicht ausschliesslich Roma, und die meisten Roma sind ganz normale Leute mit Wohnung und Job.
    Völlig aufgeben darf man aber auch die nicht, die völlig von der Gesellschaft ausgeschlossen leben, mindestens deren Kindern muss ein Eisntieg in ein normales, sinnvolles Leben ermöglicht werden.

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  8. jaja, der Kardinal mit den vorhersehbaren Sprüchen…
    leider kann ich dazu aus eigener Erfahrung nur sagen, dass das leider nicht so sehr weit von der Wahrheit ist. Allen, die das für rassistisch halten, sei eine Rundreise in die besagten Länder und Gebiete herzlichst empfohlen. Wer sich genauer informiert, wird feststellen, dass es unangenehme Tatsachen gibt, auch wenn sie nicht in unser Wunschweltbild passen.

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