R. Marx: ‚Religiös motivierte Gewalt ist Blasphemie‘

Kardinal_Reinhard_MarxEiner der Vorgänger des Erzbischofs von München und Freising zum Thema:

Michael Kardinal v. Faulhaber, Erzbischof von München und Freising

Die Kanonen des Krieges sind Sprachrohre der rufenden Gnade Gottes. Krieg ist der Triumph der sittlichen Weltordnung

Vor dem Hintergrund des Terror-Anschlags in der US-amerikanischen Stadt Boston hat Kardinal Reinhard Marx religiös motivierte Gewalttaten als „Blasphemie“ und „Perversion Gottes selbst“ bezeichnet.

kath.net

Der Erzbischof zeigte sich erschüttert von den Medienberichten: „Was haben wir in den letzten Tagen wieder schreckliche Bilder gesehen aus einer Stadt, die von Todesangst geprägt war. Spuren des Todes, und das offenbar im Namen der Religion“, sagte der Erzbischof von München und Freising am Sonntagabend, 21. April, bei einem Gottesdienst, den er mit Geistlichen Gemeinschaften im voll besetzten Liebfrauendom feierte.

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Saudi-Arabien: Leopard-Panzer sind besser als Kirchen

„Als Wiege der heiligen Stätten des Islam können wir nicht die Errichtung von Gotteshäusern anderer Religionen gestatten“

kathweb

Saudi-Arabien will weiterhin keine nicht-islamischen Gebetsstätten zulassen. Als „Wiege der heiligen Stätten des Islam“ könne das Königreich nicht die Errichtung von Gotteshäusern anderer Religionen gestatten, zitierte die deutsche katholischen Nachrichtenagentur KNA am Mittwoch aus der Ansprache des saudischen Justizministers Mohammed al-Issa vor Europa-Abgeordneten in Brüssel. Dabei verteidigte al-Issa, dass Rechtsstaatlichkeit und Menschenrechte in Saudi-Arabien gewahrt würden. Die Gerichte handelten transparent und seien bereit, sich überprüfen zu lassen.

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Schweiz: Esoterik und Katholizismus gehören zusammen

Bild: wikipedia
Ein Benediktinerkloster bietet Zen-Meditation und buddhistische Klangschalenmassage an. In Zug ist die Kirche Mitveranstalterin einer Reihe über Glaube und seelische Gesundheit. Dabei wird alles behandelt – außer dem Christentum.

kath.net

Die katholische Kirche in der Schweiz setzt sich intensiv mit anderen Religionen auseinander. Dazu gibt es zwei aktuelle Beispiele:

Schamanismus in Zug

„Lebendiger Schamanismus heute“ – unter diesem Titel findet am 25. April eine Veranstaltung im Reformierten Kirchenzentrum Zug statt. Referent ist Dr. Carlo Zumstein, der sich als „Psychotherapeut und Schamane“ bezeichnet.

Die Veranstaltung ist die zweite der Reihe „Wer glaubt, lebt gesünder“, die von der Gesundheitsdirektion des Kantons Zug, der Reformierten Kirchgemeinde des Kantons Zug, der Katholischen Kirche des Kantons Zug und der Psychiatrischen Klinik Zugersee gemeinsam abgehalten wird. Neben dem Schamanismus werden auch der Sufismus, der Hinduismus und das Judentum behandelt. Eine Veranstaltung ist dem Thema „Spiritualität ohne Gott“ gewidmet.

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Freikirchen kritisieren Gewalt-Studie


Führende Vertreter der Vereinigung Evangelischer Freikirchen (VEF) haben eine Studie des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen (KFN) für ihre verallgemeinernden Aussagen kritisiert. Laut der Studie erleben „evangelisch-freikirchliche“ Kinder häufiger und schwere familiäre Gewalt als Kinder aus evangelischen oder katholischen Familien. Doch welchen Freikirchen die Befragten angehören, wurde gar nicht erfasst.

pro Medienmagazin

Gewaltfreie Erziehung sei Konsens innerhalb der VEF, sagte der Präsident der Vereinigung, Ansgar Hörsting. „Die von Professor Pfeiffer in Interviews vorgetragenen Beispiele für gewaltsame Erziehung sind uns zutiefst fremd.“  Zudem sei die freikirchliche Landschaft in Deutschland viel zu heterogen, als dass man sie über einen Kamm scheren könne. Hartmut Steeb, Generalsekretär der Deutschen Evangelischen Allianz, fragt auf seinem Facebook-Profil: „Ist seriöser Journalismus und seriöse Forschung überhaupt noch zu erwarten? Unglaublich unkritisch wird im öffentlich-rechtlichen Sender NDR gegen freikirchliche Christen berichtet – oder muss man schon ’gehetzt‘ sagen?“

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Kosmische Energie in der Demenz-WG – staatlich gefördert

Bidl: Corbis
Sie wollte lernen, wie sie sich als Selbständige besser vermarkten kann. Doch auf Tipps zum Geld verdienen wartete Wiebke Schönherr im Gründerseminar vergeblich. Stattdessen sollte sie Energiewellen spüren und in die Matrix abtauchen – mit staatlicher Förderung.

Karrierespiegel

An einem Sonntagmorgen sitze ich in einem Raum voller Gründergeist im Berliner Wedding und habe einen leeren Block vor mir liegen. Ich will Tipps hineinkritzeln, die mir bei der Verwandlung vom lumpigen Entlein in einen vermögenden Schwan helfen sollen. Seit einem Jahr arbeite ich als freie Journalistin und habe gelernt: Texte schreiben geht immer, davon leben immer weniger.

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Katholische Ärzte sollte man meiden, evangelische auch

bund_katholischer_ärzteAnläßlich der Frühjahrstagung des TCLG – Treffens Christlicher Lebensrechtsgruppen am 20.4.2013 in Kassel zum Thema ‚Pille danach‘, der ‚Woche für das Leben 2013‘ und wegen der politisch beabsichtigten Freigabe der LNG-Pille stellen die Ärzte des Bund Katholischer Ärzte und der European Pro-Life Doctors mit großer Sorge fest:

katholisches Magazin für Kirche und Kultur

  1. In der breiten Öffentlichkeit und in manchen Medien wird der ‚Trierer Beschluß der Deutschen Bischofskonferenz vom 21.2.2013 ‚zur Anwendbarkeit der ‚Pille danach‘ in katholischen Krankenhäusern nach einer Vergewaltigung‘ wahrgenommen als generelle Freigabe der Verordnung der ‚Pille danach‘ durch die katholische Kirche in Deutschland.
  2. Eine Begrenzung der Anwendung einer ‚Pille danach‘ nur auf Vergewaltigung und ohne potentielle Frühabtreibung ist nicht praktikabel.
  3. Denn es gibt keinen eindeutigen, wissenschaftlichen Beweis, daß eine ‚Pille danach‘ nur verhütend wirkt. Wir gehen daher davon aus, daß diese Substanzen potentiell eben doch nidationshemmend und somit frühabtreibend wirken können.
  4. Glaubenstreue, christliche Klinik- und außerklinische Frauen- und Bereitschaftsärzte stehen wegen des kirchlichen Beschlußes jetzt in einem weiteren Konflikt. – Denn jetzt kann die Verordnung durch (christliche) Ärzte und Abgabe durch Apotheker verlangt werden.
  5. Als Lebensrechtsärzte lehnen wir die politisch beabsichtigte Freigabe der ‚LNG-Pille danach‘, noch dazu ohne ärztliches Rezept, strikt ab.
  6. Wir sehen die jetzige Situation als einen ‚Dammbruch‘ gegen den Lebensschutz und die Menschenwürde von Frau, ungeborenem Kind, Arzt und Gesellschaft, der sich immer mehr auszudehnen droht.
  7. Menschen, die durch eine Vergewaltigung ins Leben gerufen worden sind, haben volles Lebensrecht und sind Geschöpfe im Willen Gottes.

Als christliche Lebensrechtsärzte bieten wir in Sachen ‚Pille danach‘ eine fachliche Beratung und Zusammenarbeit mit der Kirche, der Ärzteschaft, den Politikern, den sozialen Institutionen und den Medien an.

Femen: Maria Lourdes-Wasser als Waffe

Bild: galerista.de
Vier „Oben-Ohne“-Aktivistinnen bespritzten Erzbischof André-Joseph Léonard mit Wasser aus Lourdes-Flaschen

kath.net
Der Brüssler Erzbischof André-Joseph Léonard (Foto) ist am Dienstagabend (23.4.) von vier barbusigen Femenaktivistinnen angegriffen worden. Während einer Veranstaltung an der Freien Universität Brüssel betraten die Oben-Ohne-Aktivistinnen das Podium und unterbrachen einen Vortrag des Vorsitzenden der Belgischen Bischofskonferenz. Unter Schreien und Kreischen bespritzten sie den sitzenden Erzbischof mit Wasser aus Lourdes-Flaschen in Madonnenform. Eine der Femen-Aktivistinnen hielt das Plakat hoch „Stop Homophobie“. Alle vier Störerinnen hatten provozierende Sprüche auf ihren Oberkörper gemalt, u.a. „My body, my rules“ oder „Anus Dei is coming“ sowie „In gay we trust“.

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Sarah Palin Calls for Invasion of Czech Republic

Sarah Palin called for the invasion of the Czech Republic today in response to the recent terrorist attacks in Boston.

THE DAILY CURRANT

In an interview with Fox News, the former governor of Alaska said that although federal investigators have yet to complete their work, the time for action is now.

„We don’t know everything about these suspects yet,“ Palin told Fox and Friends this morning, referring to Tamerlan and Dzhokhar Tsarnaev, who allegedly carried out the Boston Marathon attacks. „But we know they were Muslims from the Czech Republic.

„I betcha I speak for a lot of Americans when I say I want to go over there right now and start teaching those folks a lesson. And let’s not stop at the Czech Republic, let’s go after all Arab countries.

cont’d

Christopher Street Day schließt CDU aus

Foto: dpa
Die Veranstalter des Berliner Christopher Street Day haben die CDU wegen ihres Kurses bei der Gleichstellung von Schwulen und Lesben von der Parade am 22. Juni ausgeschlossen.

Berliner Zeitung

Die CDU ist wegen ihres Kurses bei der Gleichstellung von Schwulen und Lesben von der CSD-Parade in Berlin ausgeschlossen. Damit reagierten die Veranstalter des Umzugs am 22. Juni auf „verfassungswidrige Entscheidungen“ des CDU-Parteitages, wie Geschäftsführer Robert Kastl am Dienstag sagte. Er bestätigte damit einen Bericht des ARD-Hauptstadtstudios.

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Missbrauchsfälle: In Berlin ermittelt jetzt ein Franziskanerpater

http://www.kabeleins.de
Das Erzbistum Berlin hat einen zweiten Beauftragten für Verdachtsfälle auf sexuellen Missbrauch Minderjähriger ernannt.

Berliner Kurier

Mit Psychologin Sigrid Rogge soll der Franziskanerpater Josef Schulte ein weiterer Ansprechpartner für mögliche Opfer sein. Rogge ist bereits seit zwei Jahren im Amt. Im Jahr 2010 waren verjährte Missbrauchsfälle am Berliner Canisiuskolleg bekanntgeworden. Danach meldeten sich bundesweit immer mehr Opfer zu Wort. Ansprechpartner für Missbrauchsfälle gibt es im Erzbistum Berlin seit zehn Jahren.

Käßmann: ‚Gutmensch‘ sollte kein Schimpfwort sein

Bild: wikipedia
EKD-Luther-Botschafterin fordert Christen auf: Macht die Welt besser! – Zu Abtreibungen: „Ich kann mit dem Kompromiss in unserem Land sehr gut leben, dass sie bis zum Ende des dritten Monats der Schwangerschaft nicht strafrechtlich verfolgt werden.“

kath.net

Kirchentagsteilnehmer sind keine naiven Weltverbesserer und der Begriff „Gutmensch“ sollte kein Schimpfwort sein. Diese Ansicht vertrat die Botschafterin der EKD für das Reformationsjubiläum 2017, Margot Käßmann (Berlin), am 22. April vor Journalisten in Berlin. Anlass war die Vorstellung ihres Buches „Mehr als Ja und Amen. Doch, wir können die Welt verbessern.“, das im adeo Verlag (Aßlar bei Wetzlar) erscheint.

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