Katholische Ärzte sollte man meiden, evangelische auch


bund_katholischer_ärzteAnläßlich der Frühjahrstagung des TCLG – Treffens Christlicher Lebensrechtsgruppen am 20.4.2013 in Kassel zum Thema ‚Pille danach‘, der ‚Woche für das Leben 2013‘ und wegen der politisch beabsichtigten Freigabe der LNG-Pille stellen die Ärzte des Bund Katholischer Ärzte und der European Pro-Life Doctors mit großer Sorge fest:

katholisches Magazin für Kirche und Kultur

  1. In der breiten Öffentlichkeit und in manchen Medien wird der ‚Trierer Beschluß der Deutschen Bischofskonferenz vom 21.2.2013 ‚zur Anwendbarkeit der ‚Pille danach‘ in katholischen Krankenhäusern nach einer Vergewaltigung‘ wahrgenommen als generelle Freigabe der Verordnung der ‚Pille danach‘ durch die katholische Kirche in Deutschland.
  2. Eine Begrenzung der Anwendung einer ‚Pille danach‘ nur auf Vergewaltigung und ohne potentielle Frühabtreibung ist nicht praktikabel.
  3. Denn es gibt keinen eindeutigen, wissenschaftlichen Beweis, daß eine ‚Pille danach‘ nur verhütend wirkt. Wir gehen daher davon aus, daß diese Substanzen potentiell eben doch nidationshemmend und somit frühabtreibend wirken können.
  4. Glaubenstreue, christliche Klinik- und außerklinische Frauen- und Bereitschaftsärzte stehen wegen des kirchlichen Beschlußes jetzt in einem weiteren Konflikt. – Denn jetzt kann die Verordnung durch (christliche) Ärzte und Abgabe durch Apotheker verlangt werden.
  5. Als Lebensrechtsärzte lehnen wir die politisch beabsichtigte Freigabe der ‚LNG-Pille danach‘, noch dazu ohne ärztliches Rezept, strikt ab.
  6. Wir sehen die jetzige Situation als einen ‚Dammbruch‘ gegen den Lebensschutz und die Menschenwürde von Frau, ungeborenem Kind, Arzt und Gesellschaft, der sich immer mehr auszudehnen droht.
  7. Menschen, die durch eine Vergewaltigung ins Leben gerufen worden sind, haben volles Lebensrecht und sind Geschöpfe im Willen Gottes.

Als christliche Lebensrechtsärzte bieten wir in Sachen ‚Pille danach‘ eine fachliche Beratung und Zusammenarbeit mit der Kirche, der Ärzteschaft, den Politikern, den sozialen Institutionen und den Medien an.

1 Comment

  1. Da schwimmen jemanden die Felle davon

    Die „Genfer Deklaration des Weltärztebundes“ besagt ohne einen Hinweis auf Rechte wie Freiheit, Meinungsäußerung und Unversehrtheit der Person ähnlich den nationalen Gesetzen: „Ich werde mich in meinen ärztlichen Pflichten meinem Patienten gegenüber nicht beeinflussen lassen durch Alter, Krankheit oder Behinderung, Konfession, ethnische Herkunft, Geschlecht, Staatsangehörigkeit, politische Zugehörigkeit, Rasse, sexuelle Orientierung oder soziale Stellung“. Werden diese von der RKK strikt abgelehnten Werte per Diakonie und Caritas umgeht, der macht aus den Menschenrechten ein paranoider Wahn der Religiotie. Daraus ergibt sich zwangsläufig, wer sein Leben liebt, der meidet christlich fromme Ärzte.

    Für die RKK Piusbrüder mit dem Holocaust Leugner Bischof Richard Williamson sind die Menschenrechte ein Fanal des Atheismus. Staaten, die sich dazu bekennen befinden sich im Zustand der Todsünde. Die allwissenden Päpste geifern immer gegen die Menschenrechte wie Papst Leo XII: „Jeder, der eine solche (Pocken)Impfung vornimmt, ist kein Sohn Gottes mehr … Die Pocken sind ein Gericht Gottes….die Impfung ist eine Herausforderung des Himmels“ oder Papst Ratzinger: „Die Immunschwächekrankheit AIDS ist nicht mit Kondomen zu überwinden, im Gegenteil, das verschlimmert nur das Problem“. Das ist Pseudowissen wie von Erzbischof Maputo Francisco Chimoio, nachdem Kondome bei der Herstellung mit HIV Viren verseucht werden um Christen zu schaden. Es ging der Kinderficker Sekte noch nie darum Kranken zu helfen, sondern nur mit Angst und Terror ihren religiösen Wahn möglichst teuer zu verkaufen.

    AIDS heilt man gemäß der katholischen Medizin mit Olivenöl, Knoblauch und rote Beete, bei 4 Mill. Toten pro Jahr allein in Afrika christlich pervers wie alles. Antiretroviralen HIV-Therapien zeigen deutliche Wirkung, sie sind mit 900 US$/Jahr teuer und schmälern so die Spenden der Kirchen. Englische Prediger überzeugen HIV-Infizierte zu Jesus zu beten und ihre Medikamente absetzen, 3 HIV-Infizierte sterben. Die seit 2008 in England angebotene HPV Impfung schützt gegen den sexuell übertragenen Papillomavirus, der Krebs verursacht. Nach der “Freedom of Information” Anfrage verzichten 24 Schulen von 83 in Englands 152 Schutzbezirken aus religiösen Gründen auf die Schutzimpfung der 12 – 13 jährigen Mädchen. Die Impfgegner berichten ständig über neue Todesfälle, ohne jemals Beweise vorzulegen.

    Rauchschwaden aus Weihrauch, „harmonisiertes“ Leitungswasser aus Lourdes von TV-Pfarrer Jürgen Fliege für 39 € pro 1/2 Literflasche und intensives Beten heilen Krebs, multiple Sklerose und andere Leiden. Die Ärzte des BKA bewerben die Heilung von Homosexualität mit theologischer Hilfe durch Psychotherapie, Homöopathie und Akupunktur wie einst im Mittelalter. Homöopathie-Experte Jeremy Sherr behauptet, Aids mit Kügelchen zu heilen, seine Methoden sind extrem schizophren. Dennoch fördert die Ärztekammer Berlin ein Seminar mit ihm als Heilsbringer. Wer ernsthaft krank wird, der sollte keinen gläubigen Quacksalber konsultieren, der ihm eucharistisch und teuer das Ohrenschmalz wegbetet, dabei den Satan austreibt, aber den Leistenbruch ohne exakte biblische Vorgabe nicht glaubenskonform behandeln kann.

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