Menschenopfer in Chile: Sektenmitglieder sollen Baby verbrannt haben

mexiko-lexikon.de
Ermittler in Chile werfen vier Personen ein grausames Verbrechen vor: Die Sektenmitglieder sollen in einem Endzeitritual ein drei Tage altes Baby bei lebendigem Leib verbrannt haben. Unter den Verdächtigen ist auch die Mutter. Sie soll das Menschenopfer befürwortet haben.

SpON

Die Polizei in Chile hat vier Personen festgenommen, die in einem Sektenritual ein Baby bei lebendigem Leib verbrannt haben sollen. Der Sektenführer war offenbar davon überzeugt, das Ende der Welt stehe bevor und das Mädchen sei der Antichrist.

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Pseudowissenschaften: Heiße Luft mit „Quanten“

Glauben ist Alles, auch bei den Esos! ©Brightsblog
Glauben ist Alles, auch bei den Esos! ©Brightsblog
Wissenschaftlich klingendes Vokabular oder sind Attrappen-Apparate zu kaufen, dann heißt es aufpassen.

Wiener Zeitung

„Wissen ist grundverschieden vom Glauben“, sagt der Physiker Heinz Oberhummer in seinem Gastkommentar für dieses Dossier. Damit markiert der „Science Buster“ bereits eine zentrale Trennlinie zwischen erkenntnisgetriebener, klaren Regeln unterworfener Wissenschaft und jenen Bereichen, die nur so tun als wären sie Wissenschaft, aber de facto keine sind: Genannt werden sie Pseudowissenschaften und sie erleben nach Meinung von Experten aktuell einen regelrechten Aufschwung.

Von der Anthroposophie über Chronologiekritik und Radiästhesie bis hin zur Welteislehre: Der Katalog dessen, was unter die Kategorie Pseudowissenschaften fällt, ist ebenso lang wie zwiespältig. Die Grenzziehung zu evidenzbasierter Wissenschaft fällt vor allem Laien schwer, die sich mit Produkten und Angeboten konfrontiert sehen, die sich mit der Verwendung von Begriffen wie „Energie“, „Schwingung“ oder „Quanten“ einen wissenschaftlichen und damit seriösen und potenziell verkaufsfördernden Anstrich geben.

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Humanistentag: »Gut ohne Gott« – Kundenbeschwerden bei Ströer?

Symbolbild
Alle Jahre wieder: Ungleichbehandlung von Religions- und Weltanschauungsgemeinschaften und das vorauseilende Einknicken von Werbe-Unternehmen vor möglichen Beschwerden seitens der Kirche. Wegen des Mottos „Gut ohne Gott“ wird Werbung für den Humanistentag in den Hamburger U-Bahnen abgelehnt. Zudem gibt es keine öffentlichen Zuschüsse.

Humanistischer Pressedienst

Nachdem bereits der Vertrag für die Werbung zum Deutschen Humanistentag (DHT) im Fahrgastfernsehen der Hamburger Hochbahn abgeschlossen war, meldete sich bei dem für diese Werbung Verantwortlichen vom DHT die „Ströer –deutsche städte medien“ und forderte, dass der Slogan „Gut ohne Gott“ gestrichen würde: „ …für die Freigabe müsste Ihre Vorlage leicht abgeändert werden.
Könnten Sie auf den Claim GUT OHNE GOTT verzichten? Der zweite Satzteil „Auf den Menschen kommt es an!“ könnte ja evtl. auch allein stehen, oder?
Ansonsten wären nach unseren Erfahrungen Kundenbeschwerden vorprogrammiert, was wir gern vermeiden möchten.
Vielen herzlichen Dank.“

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Kirchentag Hamburg: Und Jesus kam nur bis zur Herbertstraße

Bild: stern.de
Hamburg erwartet über 100.000 Besucher zum Kirchentag, auch die Rotlichtmeile auf St. Pauli ist Teil davon. Pastor Sieghard Wilm arbeitet dort, wo Himmel und Hölle dicht beieinander liegen.

stern.de

Wenn Drogendealer damit beginnen, ihre Ware in einem Garten zu vergraben, würden wohl die meisten Besitzer dieses Gartens denken: Die Hölle ist nicht mehr fern. Und wegziehen. Sieghard Wilm hat das nicht gemacht. Der Pastor zog nicht weg, und das nicht nur, weil er sich von Berufswegen mit der Hölle auskennt. Seit über elf Jahren lebt Wilm, 47, mittlerweile im passenden Haus zum Garten – dem Pastorat im Hamburger Stadtteil St. Pauli.

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„The Falls“: Die Liebe zweier schwuler Mormonen

Bild: Pro-Fun Media
In dem Drama „The Falls“ müssen sich zwei junge Männer zwischen ihrem Glauben und ihren wahren Gefühlen entscheiden.

QUEER.DE

RJ und Chris sind Anfang zwanzig – und Mormonen. Bevor sie sich um ihre berufliche Karriere kümmern können, werden sie von der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage, wie die Glaubensgemeinschaft mit vollem Namen heißt, auf Missionierungs-Einsatz in die weite Welt geschickt.

Als typisches Doppelteam müssen die beiden jungen Männer zwei Jahre lang nicht nur ein Zimmer miteinander teilen – was natürlich nicht ohne Konflikte und unerwartete Entwicklungen bleibt. Zum einen fühlen sich weder RJ noch Chris wirklich zum großen Bekehrer berufen, beide werden bei ihren Gesprächen auf der Straße und an Haustüren nachlässig. Zum anderen – und das ist viel dramatischer – erwachen auch noch Gefühle zwischen den beiden Missionaren.

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Verhüllte Nacktheit: Athleten, Götter, Heilige

Bild: DiePresse.com
Zwei antike Olympioniken hätten nur verhüllt in einer Ausstellung in Doha präsentiert werden dürfen. Bis zum Ersten Weltkrieg war es auch im Westen Usus, marmorne Genitalien mit Blech, Stuck oder Papier zu bedecken.

Von ALMUTH SPIEGLERDIE PRESSE.com

Ab zurück in die Kiste hieß es für drei antike Statuen, die von Griechenland an die große Olympia-Ausstellung in Doha, der Hauptstadt von Katar, verliehen wurden. Man sah, dass sie nackt waren, zumindest sind das zwei der mittlerweile, ein Monat nach der Ausstellungseröffnung, in ihre Heimat zurückgesandten Skulpturen – ein Athlet aus der klassischen griechischen, eine Kopie aus der römischen Zeit. Welche Sensibilitäten des lokalen Anstands bzw. welchen „Fluss der Ausstellungsgestaltung“, so eine Museumssprecherin, die dritte heimgeschickte Skulptur störte, bleibt geheimnisvoll. Die drei Reizworte Islam, Nacktheit und Zensur reichten, um dieser Tage für Schlagzeilen im Westen zu sorgen.

Wobei der eigentliche Skandal für Kunsthistoriker und Restauratoren vor allem darin besteht, dass die Kunstwerke überhaupt auf diese aussichtslose, unnötige, strapaziöse Reise geschickt wurden. Schließlich musste für die Beteiligten aller Seiten klar gewesen sein, dass gerade in dem streng islamisch geprägten, dem orthodoxen sunnitisch-wahhabitischen Islam anhängenden Emirat nackte (männliche) Genitalien nicht öffentlich ausgestellt werden können.

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Sam Harris: What Martial Arts Have to Do With Atheism

toshiro_copyAn interview with Sam Harris about self-defense and the seduction of faith

by Graeme Wood – THEATLANTIC

Sam Harris is best known as a vocal opponent of religious faith. But he is also a student of martial arts and armed self-defense, and a practitioner of daily silent meditation.

In the May issue of The Atlantic, Graeme Wood recounts the experience of learning meditation and Brazilian jiu-jitsu with him. Harris is finishing his next book, Waking Up: Science, Skepticism, Spirituality, about self-transcendence in the absence of religion. Following their encounter, Wood caught up with Harris to discuss violence, faith, and meditation.

Would you rather be attacked by one person with a knife, or several unarmed individuals equally intent on killing you?

Both situations are invitations to a track meet: You want to run. One of my teachers, Mark Mikita, specializes in knife fighting, mostly derived from the Filipino martial arts, and one of his teachers told him: „If you train with me for ten years, and someone pulls a knife on you, and you just turn and run, then your training has been successful.“ The problems of a knife and multiple attackers are similar, in that they rarely end well for a person who is alone and unarmed.

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