Warten auf göttliche Heilung?


Foto: sridgway / flickr
Bereits das zweite Kind einer amerikanischen Familie ist verstorben, weil die strenggläubigen Eltern auf Arztbesuche verzichteten. Sie hofften auf Heilung durch Gott. Die Vorgehensweise hält Joel White von der Freien Theologischen Hochschule (FTH) Gießen für „vermessen und anmaßend“.

pro Medienmagazin

Der acht Monate alte Brandon litt unter starkem Husten und Durchfall, berichtet die Tageszeitung Die Welt. Die Eltern Catherine und Herbert Schaible, die der „First Century Gospel Church“ in Philadelphia (USA) angehören, wollten das Kind aber nicht ärztlich behandeln lassen. Dies sei Sünde, begründeten sie ihre Entscheidung. Die Bibel verbiete einen Arztbesuch. Sie hofften daher auf die Heilung des Kindes durch Gott. Brandon habe trotz der Krankheit Nahrung zu sich genommen, daher seien sie von einer Verbesserung des Gesundheitszustands ausgegangen.

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Christian Couple Kills Their Second Child… with Prayer

2 Comments

  1. -Bereits das zweite Kind-
    Unterlassene Hilfeleistung aus religiotischen Gründen ist zwar auch vorsätzliche Tötung (möglicherweise sogar heimtückisch, geplante Tötung also Mord, wer weiß?) aber wenn die „heilige“ Bibel Arztbesuche verbietet wird das in Philadelphia schon seine Richtigkeit haben und Justitia drückt da schon mal ein Auge zu. Hauptsache der blutopferfordernde, liebe und gütige Gott ist mal wieder zufrieden gestellt.- Amerika, das Land der unbegrenzten Möglichkeiten.- Auch der unbegrenzten Schande !

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