Winfried Kretschmann: Kirche soll sich stärker einmischen

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Kretschmann: Wenn Kirche Solidarität lebt, Beziehungen und Verbindlichkeiten fördert, so kann sie gar nicht anders, als politisch zu sein

kathweb

Die Kirche sollte sich nach Auffassung des baden-württembergischen Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann stärker in Fragen von Staat und Gesellschaft einmischen. Sie verkünde zwar das umfassende Heil des Menschen, während sich der Staat um dessen irdisches Wohl sorge, erläuterte Kretschmann der deutschen Katholischen Nachrichten-Agentur KNA zufolge in einem Beitrag für die Wochenendausgabe der Berliner „Tageszeitung“ (taz). Die Kirche lebe aber in der Welt und mit der Welt.

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Kirchen-TV-Sender „Trwam“ ruft zu Groß-Demo auf

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Der Sender „Trwam“ will mit einer Großkundgebung in Warschau einen Platz im künftigen Digitalnetz Polens erreichen

kath.net

Polens Kirchen-TV-Sender «Trwam» will mit einer erneuten Großdemonstration in Warschau einen Platz im künftigen Digitalnetz des Landes erreichen. Unter dem Motto «Wach auf Polen» rief Senderchef Tadeusz Rydzyk am Freitag zu einer Kundgebung am 19. Mai auf. Ohne die landesweite Digitalfrequenz drohe «Trwam» das Aus, heißt es in der von der Tageszeitung «Nasz Dziennik» veröffentlichten Erklärung.

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Open Doors: Gottes unsägliche Wege – weggebetet

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Was auf Gottes unfassbaren Wegen alles möglich ist, durften die Besucher des Open Doors-Tages 2013 am Samstag in Kassel erleben. Bedrückende Erlebnisse bis hin zu Todesdrohungen der Interviewten paarten sich mit Mut machenden Entwicklungen in Staaten, in denen sich Menschen trotz staatlicher Repressionen bekehrten.

pro Medienmagazin

Stephen berichtete aus Nigeria. Er schult dort junge Leiter. Vor seiner Reise nach Deutschland hatte er per SMS eine Morddrohung erhalten. Für Stephen ist die Bedrohung eine Bestätigung dessen, was in der Bibel zur Verfolgung von Christen gesagt wird. „Ich bin mir sicher, dass das, was ich tue, mit Gottes Willen übereinstimmt“, bekannte der junge Nigerianer. Für alle Orte, an die der Open Doors-Tag über das Internet übertragen wurde, durfte sein Gesicht wegen des Bedrohungspotentials nicht gezeigt werden.

Kühnheit für einen Multiplikator

Nigeria war laut Weltverfolgungsindex 2012 das Land, in dem es am gefährlichsten war, Jesus nachzufolgen. 800 Christen sind Open Doors zufolge im vergangenen Jahr dort umgebracht worden. Die Vereinigung der Kirchen von Nigeria hat deswegen eine Gebets- und Fastenzeit von Oktober 2012 bis Oktober 2013 ausgerufen. Die Open Doors-Gastgeber wünschten Stephen die Kühnheit, auch weiter Gottes Wort zu verkünden und Jesus als Multiplikator zu bekennen.

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Hollande weigert sich vor christlichem Gemälde zu sprechen

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Frankreichs Staatspräsident Francois Hollande sagt seinen Besuch im Museum von Rouen ab. Er verlangte von der Museumsleitung ein Gemälde an der Wand zu verhüllen, vor dem er seine Rede halten sollte, weil es ein christliches Motiv zeigt.

Katholisches Magazin für Kirche und Kultur

Die Flitterwochen zwischen dem Präsidenten und dem französischen Volk sind schon lange vorbei. Schuld dafür ist sicher die schlechte Wirtschaftslage und die Arbeitslosigkeit, die in Frankreich mit 3,24 Millionen Arbeitslosen einen neuen Höchststand erreicht hat. Der Sozialist Hollande versuchte durch gesellschaftspolitischen Wirbel von der ökonomischen Misere abzulenken und will die Homo-„Ehe“ und das Adoptionsrecht für Homosexuelle als „zivilgesellschaftliche“ Errungenschaft im Sinne des Evergreen Liberté, fraternité, egalité durchboxen. Die Linke kann bald auf ein Jahrhundert Erfahrung im Kampf um die kulturelle Hegemonie zurückgreifen, bei dem die eigene Meinung immer nobel, demokratisch und alle anderen Meinungen obskurantistisch, menschen- und freiheitsfeindlich und mindestens latent faschistoid sind, die es im Namen der „Freiheit“ zu bekämpfen gilt.

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Grundstein für Leipziger Propsteikirche gelegt – größtes Kirchenprojekt Ostdeutschlands

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Das größte Kirchenneubauprojekt in Ostdeutschland kommt heute einen wichtigen Schritt voran. Der Bischof von Dresden-Meißen, Heiner Koch, legt den Grundstein für die neue Leipziger Propsteikirche.

Deutschlandradio Kultur

Das kubistische Bauwerk entsteht weitgehend nach ökologischen Maßstäben und soll rund 15 Millionen Euro kosten. Es ersetzt die aus DDR-Zeiten stammende baufällige Propsteikirche, die am Rand der Innenstadt steht. Leipzig ist die einzige deutsche Großstadt ohne ein repräsentatives katholisches Gotteshaus im Zentrum.

Staatsanwaltschaft Hamburg: Ermittlungen gegen Franz-Peter Tebartz-van Elst

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Es geht um den Vorwurf falscher eidesstaatlicher Versicherung gegenüber „Spiegel“ und „Spiegel online“ wegen eines vermeintlichen Erste-Klasse-Fluges nach Indien

kathweb

Die Staatsanwaltschaft Hamburg hat die Ermittlungen gegen den Limburger Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst übernommen. Dabei gehe es um den Vorwurf einer falschen eidesstattlichen Versicherung gegenüber dem „Spiegel“ und „Spiegel online“, berichtet die „Frankfurter Neue Presse“ (Samstag) . Die Diözese bestätigte die Ermittlungen gegenüber der deutschen Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA). Allerdings gehe es dabei nicht um ein neues Verfahren. Die Staatsanwaltschaft in Limburg habe sich für nicht zuständig erklärt und die Angelegenheit nach Hamburg abgegeben, sagte Diözesansprecher Martin Wind. Er sei sicher, dass die Staatsanwaltschaft am Ende ihrer Ermittlungen feststellen werde, dass keine falsche eidesstattliche Versicherung vorliegt.

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Hier die besagte Story.

Christentum, Islam, die Kreuzzüge und zweierlei Maß?

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Wenn es um die Meinungsfreiheit geht, messen viele Massenmedien gegenüber dem Christentum und gegenüber dem Islam heuchlerisch mit unterschiedlichen Maßen.

Katholisches Magazin für Kirche und Kultur

Christen wird nicht annähernd jenes Recht der öffentlichen Meinungsäußerung zugestanden wie Moslems, schon gar nicht wenn es um Angriffe oder Beleidigung ihrer Religion geht. Das Bild wird nicht überzeichnet, wenn man behauptet, daß dieselben Massenmedien, die Angriffe auf den Islam verurteilen, gleichzeitig Beleidigungen und Provokationen gegen das Christentum publizieren.

Das neueste Beispiel betrifft den europäischen Abwehrkampf gegen die osmanisch-islamischen Eroberungszüge, der einen Zeitraum von mehr als 800 Jahren von der Schlacht von Manzikert 1071 bis ins frühe 20. Jahrhundert umfaßte. Der italienische Filmregisseur Renzo Martinelli drehte den Film September Eleven. 1683 über den Kapuziner Marco D’Aviano, der am entscheidenden Sieg der christlichen Streitkräfte 1683 gegen die Türken vor Wien mitwirkte. Martinelli folgte dabei der Theorie des Historikers Bernard Lewis, wonach der Zorn des islamischen Extremismus bis auf die Niederlage von Wien zurückreicht. Der Filmtitel sucht die direkte Anspielung zu den Attentaten am 11. September 2001 in New York gegen die Twin Towers, bei denen mehrere Tausend Menschen ums Leben kamen. „Hast du gewußt, daß das Datum des 11. September kein Zufall war?“, lautet die Frage auf dem Filmplakat. Am 11. September 1683 wurden die Türken vor Wien besiegt. So erstaunt es vielleicht nur auf den ersten Blick, daß der Film seine Uraufführung am 11. September 2012 ausgerechnet in der Türkei erlebte.

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US-Grundschule: „Haben Dinos und Menschen gleichzeitig gelebt? – JA!“

Bild: snopes.com
Bild: snopes.com

In der Grundschule werden Noten noch kindgerecht vermittelt, auch in den USA.

Süddeutsche.de

So prangt auf dem Wissenstest einer Viertklässlerin aus dem Bundesstaat South Carolina zwar der Form halber in Rot die Zensur: „A+“ – was hierzulande in etwa einer Eins mit Sternchen entspricht. Doch die braucht es eigentlich nicht: Das aufgeklebte Smiley sagt mehr, als es jede Zahl könnte.

Der Blick auf den Prüfungsbogen mit dem Titel „Dinosaurs: Genesis and the Gospel“ (zu deutsch: „Dinosaurier: Die Schöpfungsgeschichte und das Evangelium“) dürfte jedoch nicht nur der kleinen Musterschülerin ein Lächeln entlockt haben. Auch mancher, der die Schule längst hinter sich gelassen hat, findet dort Antworten, die zum Schmunzeln sind. Zumindest im ersten Moment. Denn der Test, der über das Atheismus-Forum des Internetdienstes Reddit seinen Weg in die US-Medien fand, stellt nichts weniger als die Evolution in Abrede.

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