Christentum, Islam, die Kreuzzüge und zweierlei Maß?


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Wenn es um die Meinungsfreiheit geht, messen viele Massenmedien gegenüber dem Christentum und gegenüber dem Islam heuchlerisch mit unterschiedlichen Maßen.

Katholisches Magazin für Kirche und Kultur

Christen wird nicht annähernd jenes Recht der öffentlichen Meinungsäußerung zugestanden wie Moslems, schon gar nicht wenn es um Angriffe oder Beleidigung ihrer Religion geht. Das Bild wird nicht überzeichnet, wenn man behauptet, daß dieselben Massenmedien, die Angriffe auf den Islam verurteilen, gleichzeitig Beleidigungen und Provokationen gegen das Christentum publizieren.

Das neueste Beispiel betrifft den europäischen Abwehrkampf gegen die osmanisch-islamischen Eroberungszüge, der einen Zeitraum von mehr als 800 Jahren von der Schlacht von Manzikert 1071 bis ins frühe 20. Jahrhundert umfaßte. Der italienische Filmregisseur Renzo Martinelli drehte den Film September Eleven. 1683 über den Kapuziner Marco D’Aviano, der am entscheidenden Sieg der christlichen Streitkräfte 1683 gegen die Türken vor Wien mitwirkte. Martinelli folgte dabei der Theorie des Historikers Bernard Lewis, wonach der Zorn des islamischen Extremismus bis auf die Niederlage von Wien zurückreicht. Der Filmtitel sucht die direkte Anspielung zu den Attentaten am 11. September 2001 in New York gegen die Twin Towers, bei denen mehrere Tausend Menschen ums Leben kamen. „Hast du gewußt, daß das Datum des 11. September kein Zufall war?“, lautet die Frage auf dem Filmplakat. Am 11. September 1683 wurden die Türken vor Wien besiegt. So erstaunt es vielleicht nur auf den ersten Blick, daß der Film seine Uraufführung am 11. September 2012 ausgerechnet in der Türkei erlebte.

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1 Comment

  1. Ohne Meinungsfreiheit gibt es keinen Vergleich zwischen Christentum und Islam, außer dem paranoiden Wettbewerb
    „wer hat Menschen ermordet“

    Rassismus ist die übelste Folge aller Religionen. Ungläubige, Fremdgläubige und Abweichler werden missioniert, in ihrer Existenz bedroht, die Ehe verweigert. der Job gekündigt, gesteinigt oder verbrannt. Die Menschenrechte der UN-Resolution von 1948 lehnt die RKK strikt ab und diskriminiert in Doppelmoral nach Geschlecht, Glauben, Handeln, Denken und Lebensweise als von Gott gewollt. In den Kirchen agieren Fanatiker, Pädophile, Schizophrene, Unsterbliche, All-Wissende, Auserwählte und Erleuchtete, die wie Bischof Walter Mixa und Tausende seiner Kollegen und Erzieher exakt nach biblischen Vorgaben den Kindern ihren religiösen Rassismus mit brutaler Gewalt ins Gehirn prügeln. Gläubige sind obrigkeitshörig, einfältig und geistig beschränkt, ihre Denkweise ist zu starr abweichende Positionen zu analysieren und Kritik zu verstehen.

    Glaube ist die Konsequenz fehlender Kritikfähigkeit und nicht dessen Folge. Kritik ist religiös nicht diskutierbar, als Blasphemie wird sie gewaltsam bis hin zum Mord unterdrückt.

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