Hollande weigert sich vor christlichem Gemälde zu sprechen


Bild: wikipedia
Frankreichs Staatspräsident Francois Hollande sagt seinen Besuch im Museum von Rouen ab. Er verlangte von der Museumsleitung ein Gemälde an der Wand zu verhüllen, vor dem er seine Rede halten sollte, weil es ein christliches Motiv zeigt.

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Die Flitterwochen zwischen dem Präsidenten und dem französischen Volk sind schon lange vorbei. Schuld dafür ist sicher die schlechte Wirtschaftslage und die Arbeitslosigkeit, die in Frankreich mit 3,24 Millionen Arbeitslosen einen neuen Höchststand erreicht hat. Der Sozialist Hollande versuchte durch gesellschaftspolitischen Wirbel von der ökonomischen Misere abzulenken und will die Homo-„Ehe“ und das Adoptionsrecht für Homosexuelle als „zivilgesellschaftliche“ Errungenschaft im Sinne des Evergreen Liberté, fraternité, egalité durchboxen. Die Linke kann bald auf ein Jahrhundert Erfahrung im Kampf um die kulturelle Hegemonie zurückgreifen, bei dem die eigene Meinung immer nobel, demokratisch und alle anderen Meinungen obskurantistisch, menschen- und freiheitsfeindlich und mindestens latent faschistoid sind, die es im Namen der „Freiheit“ zu bekämpfen gilt.

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1 Comment

  1. Laïzismus des Staates scheint für die „Beherrscherin des katholischen Abendlandes“ immer noch mit dem Beelzebub einherzugehen. 😉

    Aufgeklärte Franzosen, wie der 2007 verstorbene Erzischof von Paris Kardinal Jean-Marie Lustiger, fand diese Staatsform in einer Multikulturelle Gesellschaft – wie der französischen – als sehr vorteilhaft, weil keine der Religionen mehr mit dem Staat im Bette liege. 😉

    Ein Zustand den sich der deutsche Oberkatholik Zollitsch und seine Schreiber garnicht vorstellen mögen. 😉

    PS:übrigens scheint das laïzistische Frankreich durch eine weit geringere Zahl von Kindsmissbrauch durch pädophiler Priester aufzufalllen….

    http://de.wikipedia.org/wiki/Sexueller_Missbrauch_in_der_römisch-katholischen_Kirche#Frankreich

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