Winfried Kretschmann: Kirche soll sich stärker einmischen


Bild: wikipedia
Kretschmann: Wenn Kirche Solidarität lebt, Beziehungen und Verbindlichkeiten fördert, so kann sie gar nicht anders, als politisch zu sein

kathweb

Die Kirche sollte sich nach Auffassung des baden-württembergischen Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann stärker in Fragen von Staat und Gesellschaft einmischen. Sie verkünde zwar das umfassende Heil des Menschen, während sich der Staat um dessen irdisches Wohl sorge, erläuterte Kretschmann der deutschen Katholischen Nachrichten-Agentur KNA zufolge in einem Beitrag für die Wochenendausgabe der Berliner „Tageszeitung“ (taz). Die Kirche lebe aber in der Welt und mit der Welt.

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5 Comments

  1. Der Kretschmann ist eine Art GAU der Parteienlandschaft. Politisch bringt er nichts zu Wege, seine Ideen sind längst von den Vorgestrigen seiner Partei überholt, die ihn auch nicht ernst nimmt.

    Da braucht man als rettenden Strohhalm die Unterstützung seiner Reliligon Zombies. Armes Deutschland

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  2. … und gleichzeitig lobt er die jahrzehntelange Arbeit der AG SchwuLes in seiner Partei und ignoriert völlig, dass er mit den religiös motivierten Esoterikern eine homophobe Laus im Pelz der Gesellschaft und vor allem in seiner eigenen Partei hat. Aber wir schüren das Feuer!

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  3. Kretschmann wildert als Grüner Politiker vor der Bundestagswahl eben im christlichen Blumenbeet der CDU. 😉

    Auch Joschka Fischer’s Abschied von den Ostermärschen damals, zielte auf eine bürgerliche Wählerschaft, indem die Grüne Partei so parlamentarische Mehrheiten für die in der Bevölkerung so unbeliebten Kriegseinsätze der Bundeswehr ermöglichte. 😉

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  4. Vier Personen sprechen sich dafür aus, dass Kirche sich politisch einmischen solle, darunter Ministerpräsident Winfried Kretschmann. Vier Personen, darunter der evangelische Theologe Friedrich Wilhelm Graf (München), der Religionssoziologe Prof. Dr. Detlef Pollack (Münster) und meine Wenigkeit, sprechen sich klar gegen das Recht der Kirchen aus, sich politisch zu betätigen. (Bitte beachten: Redaktionen nehmen Kürzungen, Umformulierungen und Umstellungen am eingereichten Originaltext vor.)

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