Amigo-Bayern: Polit-religiöser Familiensumpf in der CSU


br.de
Nach dem Rücktritt von CSU-Fraktionschef Georg Schmid gerät jetzt auch der Chef des Haushaltsausschusses, Georg Winter (CSU), immer stärker unter Druck.

Augsburger Allgemeine

Der Grund: Winter hatte wie berichtet Ende 2000 seine beiden damals 13- und 14-jährigen Söhne auf die Schnelle unter Vertrag genommen – als dies gerade noch erlaubt war. Strittig ist, ob der 13-Jährige laut Jugendschutzrecht den Computer seines Vaters warten durfte. Leichte Tätigkeiten seien auch in diesem Alter zulässig, sagte Zoran Gojic, Sprecher des Landtags. „Wir hoffen, dass wir bis Montag mehr wissen.“ Dass Winter 10 000 Euro ans Parlament zurückzahlen soll, wie kolportiert wurde, trifft nicht zu. „Es gibt keine Forderung des Landtags, es gibt keine Summe.“

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Foto: dpa
Die CSU-Abgeordnete Dorothee Bär hat ihren späteren Ehemann angestellt. In einer Erklärung auf ihrer Website weist sie Filz-Vorwürfe zurück.

Frankfurter Rundschau

Nach dem Rücktritt des bayerischen CSU-Landtagsfraktionschefs Georg Schmid setzt sich die Vize-Generalsekretärin der Partei, Dorothee Bär, gegen den Vorwurf der Vetternwirtschaft zur Wehr. Bär veröffentlichte am Sonntag auf ihrer Internet-Seite eine Erklärung, in der sie mitteilt, ihren heutigen Ehemann Oliver bis kurz vor der Hochzeit 30 Monate lang als Mitarbeiter in ihrem Bundestags-Büro beschäftigt zu haben. Die familienpolitische Sprecherin der CSU im Bundestag und der Jurist heirateten Anfang 2006.

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1 Comment

  1. Eine politische Kultur einem (ach so nahem) Land, die nur auf Spezi-Wirtschaft und Schaftelhuberei basiert, die kann man nicht durch Kastrierung des Ober-Amigos beheben. Genau so wenig wie man einen Analphabeten aus Absurdistan mittels 3 Wochen Kurs zum Facharbeiter machen kann.

    Es ist ein kultureller Grundkonsenz der Gesellschaft, der sich nur durch Aussterben der beteiligten Täter regelt – sofern es gelingt die gelehrigen Schüler auszuschalten.

    Mit anderen Worten, Bayern wird auch in 50 Jahren noch Amigoland sein

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