US-Regierung kritisiert Religionsfreiheit in Europa


Bild: Anton Loehmer
In Deutschland und dem restlichen Westeuropa ist die Religionsfreiheit vor allem im öffentlichen Raum nicht optimal gesichert.

Deutschlandradio Kultur

Zu diesem Schluss kommt eine Kommission der US-Regierung. In einem Bericht des Gremiums heißt es, in einigen Ländern herrsche ein „sehr aggressiver Säkularismus“. Als Beispiel führt die Kommission das Urteil des Kölner Landgerichts an, in dem die Beschneidung von Jungen aus religiösen Gründen als Körperverletzung bewertet wurde. Auch das Burkaverbot in Frankreich wurde kritisiert. Im Allgemeinen,so die Kommission, werde die Religionsfreiheit in Westeuropa aber gut geschützt.

1 Comment

  1. In den USA steht die „Religioten“freiheit heute weit über den Menschenrechten der UNO, die 1948 auf Vorschlag der USA für die Menschheit erlassen wurden. Die Väter der US Verfassung würden sich im Grabe rumdrehen, wenn sie die „Auferstehung“ der Religiotie in der US Politik erleben könnten. George Bush sen. bezweifelte in einem Interview während seiner Amtszeit sogar, ob Atheisten ūberhaupt US Staatsbürger sein könnten. Einen US Präsident kann inzwischen zwar katholisch (Kennedy) farbig (Obama) oder sogar weiblich (Hillary Clinton 2016?) sein; aber für Atheisten besteht in den USA wieder ein „Prädidentenverbot“.

    Die von einem orientalischen Gott in der Bronzezeit als sakrales Opfer verlangte Verstümmelung der Geschlechtsorgane männlicher Säuglinge oder Jungen zählt heute in den USA mehr als die Kinderrechtskonvention der UNO von 1989, die zwar von Präsident Clinton unterschrieben wurde, aber bis heute aus Furcht vor der Religioten-Lobby im US Kongress nicht -neben Somalia (!) – ratifiziert wurde.

    Das widerliche Schauspiel unserer Regierung bei der eilfertigen Durchsetzung dieses religiotischen Elternrechts – gegen das natürliche Kindswohl gerichtet – und gegen die von Deutschland ratifizierte UNO Kinderrechtskonvention, wäre ohne Druck von US Religioten nicht möglich gewesen. Wir können nur hoffen, dass das Bundesverfassungsgericht diesen Rückfall ins Mittelalter kassiert.

    Wie sehr die USA zur Zeit auf den Menschenrechten herumtrampeln, zeigt die Zwangsernährung revoltierender Gefangener, die seit mehr als 10 Jahre ohne ordentlichen Prozess, auf dem von den USA gegen den Willen Kuba’s einverleibten Guantanamo und unter Bruch der Genfer Konvention festgehalten werden.

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