Juristische Begründung für Homo-Heiler


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Wie ein Jurist das mögliche Verbot von Therapien für Homosexuelle bewertet.

Von Ingo Friedrichkath.net/idea

Die Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen hat einen Gesetzentwurf vorgelegt, durch den das Anbieten oder Durchführen von Therapien an Minderjährigen verboten werden soll, die das Ziel haben, deren sexuelle Orientierung zu verändern. Wer sie trotzdem anbietet, soll mit einer Geldbuße von mindestens 500 Euro bestraft werden.

Aufgrund eigener Recherchen habe ich Zweifel daran, dass es in Deutschland – zumindest im protestantischen Spektrum – überhaupt solche, umgangssprachlich auch „Umpolungstherapien“ genannte Angebote gibt. Ich halte von dem angestrebten Gesetz aus drei Gründen nichts:

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1 Comment

  1. Es gibt sie – laut Spiegel.de
    Im hessischen Reichelsheim gibt es ein Forschungszentrum des Vereins Offensive Junger Christen (OJC). Die Institutionen sorgen seit Jahren für Furore mit unkonventionellen bis unerträglichen Positionen in Sachen Homosexualität.

    Heftige Kritik brach über die selbsternannten „Homo-Heiler“ herein, als bekannt wurde, dass der OJC seit 2009 mit insgesamt 13.000 Euro vom Land Hessen gefördert wurde Vor wenigen Jahren hatte der CDU-Landtagsabgeordnete Hans-Jürgen Irmer, in seinem eigenen kostenlosen Anzeigenblatt „Wetzlaer Kurier“ die „Umpolungstherapien“ ausdrücklich gelobt.

    Die Offensive Junger Christen ist in der Diakonie der EKD in Berlin angesiedelt. Deren Sprecher sagte er wolle sich erst demnächst zu dem Thema äußern. Der Sprecher des EKD-Präses Nikolaus Schneider erklärte, er sei nicht zuständig.

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