CDU und CSU rechtfertigen Staatsleistungen an Kirchen


Bild: wikipedia
Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Zollitsch, bei Unionsparteienkonferenz in Dresden: Für katholische Kirche ist Union wichtiger Partner, Kirche muss aber zuweilen „lästig“ sein

kathweb

Die Fraktionsvorsitzendenkonferenz der CDU und CSU hat sich bei einer Tagung in Dresden einstimmig zu den Staatsleistungen an die Kirchen bekannt. „Wir erkennen die Leistungen und die Bedeutung der Kirchen in Deutschland an und halten an den Staatsverträgen weiterhin fest“, heißt es laut der deutschen katholischen Nachrichtenagentur KNA in dem am Montag verabschiedeten Papier. Die Kirchen leisteten einen unverzichtbaren Beitrag für die Gesellschaft, der über die materielle Existenz des Menschen hinausweise. Als Beispiele werden in der Erklärung unter anderem Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen, Hospize und Beratungsstellen, Kindergärten und Schulen genannt.

Zudem spricht sich die Fraktionsvorsitzendenkonferenz für eine Beibehaltung eines bekenntnisorientierten christlichen Religionsunterrichts in den Schulen aus. „Wir wollen, dass unseren Kindern auch in Zukunft ein am Christentum orientiertes Menschenbild und Wertesystem vermittelt wird“, heißt es. Gerade in Zeiten einer zunehmenden Pluralisierung der Gesellschaft sei die Präsenz von Kirche in der Welt fundamental mit Blick auf die Wertegrundlage des menschlichen Lebens.

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2 Comments

  1. Die sollten einmal den Souverain in der BRD fragen, den Wähler
    Dann sind bei einer religiösen Minderheit die Kinderficker schnell weg „vom Fenster“

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