Wie die Evolution Raubtiere hervorbrachte


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Gras, Zebra, Löwe – die Nahrungskette in der Natur folgt einer strengen Hierarchie. Doch wann genau haben Lebewesen damit begonnen, andere Lebewesen zu verspeisen?

Von Pia HeinemannDIE WELT

Wann fing es eigentlich an, das Fressen-und-Gefressen-Werden? Wann kamen Organismen auf die Idee, nicht alle Nährstoffe selbst zu fressen und zu verstoffwechseln – sondern anderen diese Arbeit zu überlassen und sie dann einfach aufzufressen?

Um diese Fragen zu beantworten, müssen Paläontologen in der Evolution ziemlich weit zurückgehen.

Doch zunächst ein kurze Begriffserläuterung: Forscher bezeichnen eine solche Lebensweise, bei der sich Organismen von den Produkten anderer Lebewesen, von Pflanzen aber auch von Tieren ernähren, als heterotroph.

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1 Comment

  1. Für mich sind das Carnivoren oder Fleischfresser. Die logistischen Fragen der Arche Noah spielen im heiligen Buch der Religioten keine Rolle, sind aber das eigentliche Problem

    Die biblische Arche hat genug Futter und Wasser für 1 Jahr, Fäulnis, Pilze, Bakterien und Viren hat Gott verboten. Die Grasfresser ohne Dinosaurier brauchen um 1.000 Tonnen/Tag plus 1.500 Tonnen/Tag an Trinkwasser und produzieren 800 Tonnen/Tag an Mist. Für das Wasser und Futter der Grasfresser mit etwa 950.000 Tonnen sind auf der Arche nur 5% zu lagern, das reicht für etwa 2 Wochen. Nicht jedes Tier frisst jede Pflanze, viele Pflanzenfresser verdauen älteres Futter nur ausnahmsweise, andere brauchen sehr spezielles Futter wie Pfeilbambus, arktisches Renntiermoos, andere Tierarten fressen ausschließlich lebende Beute.

    Auf Tierfrachtern wie die M/V BECRUX werden 16.500 Rinder und Wasserbüffel mit etwa 6.000 Tonnen auf 9 Decks von Darwin/Australien nach Indonesien oder Arabien verschifft. Die Tiere brauchen täglich 500 Tonnen Wasser und 300 Tonnen Getreide. Pro Jahr wären das 300.000 Tonnen, die Arche Noah wäre 50-fach überladen, die 4 Greise müssten jeder täglich an die 300 Tonnen Futter, Wasser und Fäkalien bewegen. Der Luftwechsel mit 1Mal je Minute für die 180.000 m² Tierdecks und 2 Futtersilos der M/V BECRUX wird von 85 Lüftern mit insgesamt 1500 PS Leistung erbracht. Das automatische System fürs Füttern, Tränken und Misten der Tierdecks beschäftigt 10 Mann. Trotzdem sterben einige Tiere und werden wegen akuter Seuchengefahr per Kran über Bord geworden. Ein harter Job für 4 total demente Greise.

    Nach der Sintflut bekommen die Karnivoren neue Gebisse, Verdauungstrakte, Instinkte und Stoffwechsel. Fossile Dinosaurierknochen werden unter einer 65 Mill. Jahre alten KT-Schicht versteckt um den Glauben zu prüfen. Die Flora, Fauna und die Süßwassertiere werden neu erschaffen. Trotz der Sintflut von 9.000 m haben Ägyptens Könige fremder Länder, Chinas Chang Dynastie, Japans Jömon Kultur, Indiens Harappan Kultur, Perus Caral Kultur, das Hethiterreich, die Sumerer, die Assyrer ungestört weiter existiert.

    Die Herrscher der Nachbarn Palästinas regieren ohne Lücken in den Königslisten. Die Nomaden des Nordens wie Inuit und Indianer gehen weiter auf die Jagd, die Eiskappen der Pole und die Gletscher der Gebirge schwimmen nicht auf. Nach der Sintflut verschwinden 1 Milliarde km³ Salzwasser spurlos. Noahs Taube bringt nach Tagen auf 4.500 m NN über der Baumgrenze einen Olivenzweig.

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