Medien: Christliches Sendungsbewusstsein öffentlich-rechtlich produziert


Bild: dpa

 

Die Fernsehsender in Deutschland räumen den Kirchen viel Platz in ihren Programmen ein. Und zahlen auch noch selbst dafür.

Von Ulli Schauentaz

Andachten, Gottesdienste, Bibelspots, das „Wort zum Sonntag“, Talkshows mit Geistlichen – die deutschen Radio- und Fernsehsender strahlen eine Menge kirchliche Sendungen aus. Dazu sind sie gesetzlich verpflichtet. Doch sie gehen weit darüber hinaus: Sie produzieren und finanzieren einen Großteil der Kirchensendungen auch selbst. Das müssen sie nicht, sagt jedenfalls der Leipziger Rundfunkrechtler Christoph Degenhart.

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2 Comments

  1. Wir empfangen ASTRA-1, ASTRA-2 und Hotbird und zahlen dafür kein Geld an die GEZ-Mafia. Von den 1200 freien Programmen sind etwa 70 nutzbar. Der Rest ist Schrott, auch wenn die arabischen Sexprogramme stark abgenommen haben. Leider sind viele der Deutschen Programme derart religiös überfrachtet als hätte man sich bei Radio Vatikan eingewählt. Zum Glück sind die englischen Programme wesentlich neutraler

    Gut 27 Millionen Deutsche sind überhaupt nicht religiös und weitere 27 Millionen zahlen zwar Kirchensteuer, obwohl sie weder jemals eine Kirche betreten noch sich sonst für die penetrante Gehirnwäsche von Gottes Kinderfickern interessieren.

    Der riesige finanzielle Aufwand nur für die wenigen 2 Millionen Einfaltspinsel, wieviele Kindergärten könnten man dafür bauen und betreiben. Aber soziales Engagement war noch nie Sache der Amtskirchen, sonst würde man nicht über eine Million Arbeitnehmer brutal ausbeuten wie Menschenhändler und ihrer Grundrechte berauben.

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