CDU Nordrhein-Westfalen fragte: ‚Gibt es eine christliche Politik?‘


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Vorsitzender der nordrhein-westfälischen CDU, Armin Laschet (Aachen): Zum christlichen Menschenbild“ „kann auch ein Jude, ein Moslem oder ein Agnostiker ,Ja’ sagen“

kath.net

Der Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland, Manfred Rekowski (Düsseldorf), hat Christen aufgerufen, sich in die Politik einzubringen. Er war auf der Regionalkonferenz der nordrhein-westfälischen CDU am 7. Mai in Bonn Teilnehmer einer Diskussionsrunde zur Frage „Gibt es eine christliche Politik?“. Rekowski sagte: „Sich an Gottes Gerechtigkeit erinnernd einzubringen, ist dran und tut der politischen Kultur sehr gut.“ Die Veranstaltung bildete den Auftakt zu insgesamt acht Regionalkonferenzen, in denen die Landes-CDU über grundlegende Themen und Grundwerte der Partei diskutiert.

Der Präses äußerte hohen Respekt vor allen, die sich politisch engagierten. Insbesondere in der evangelischen Kirche gebe es unterschiedliche Auffassungen, welche politischen Konsequenzen sich aus dem christlichen Glauben ergeben. Fest stehe: Der Glaube schärfe das Gewissen und gebe orientierende Maßstäbe, die in die politische Diskussion eingebracht werden können: „Aber er kann nach evangelischem Verständnis nicht zu einem Maßnahmenkatalog führen.“ Ein Beispiel sei das Thema Energiewende: „Da können und wollen wir nicht aus der biblischen Tradition Maßstäbe kommunizieren. Die Dinge sind manchmal im Detail sehr kompliziert. Die christliche Orientierung liefert kein Navigationssystem, sondern eher die Kompassnadel, die die Richtung anzeigt.“

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3 Comments

  1. Soziologische Aspekte einer Politik aus bestimmten Fakten hat noch nie jemand analysiert, das wäre ein Thema für eine Dissertation

    Im Dritten Reich sind die SS-Mörder und KZ-Schergen wie alle Bürger zu 95% Christen. Bei 50% NSDAP-Mitgliedschaft der Priester und Pfarrer schwören sie die gläubigen Schafe auf die heilige Pflicht des Genozids ein, worin für Papst Pius XII das „Wirken der göttlichen Hand“ erkennbar ist.

    Es gab folglich keine bösen NAZIs und NAZI Mörder hier sowie Deutsche Gutmenschen dort. Es waren alles fromme deutsche Christen, denen man im Religionsunttericht die 10 Gebote mit dem Rohrstock eingebleut hat. Die sind danach wie schon seit Jahrhunderten ihrem Einpeitscher gefolgt, weil laut Bibel jeder zum Gehorsam gegenüber Gott und der Obrigkeit verpflichtet ist

    Die NSDAP hatte rund 8 Millionen Mitglieder, etwa jeder 10-te Deutsche war folglich erst ein treuer NAZI, oder später ein treuer SED Kommunist. Bei den Priestern und Lehrern war es jeder zweite 2-te, warum wohl? Da gab es etwas abzustauben, ein Amt mit Beförderung und sicherem Gehalt, Ansehen und Respekt der Mitläufer und gegenüber dem restlichen Packzeug der Deutschen viel Macht sich auszutoben. Das alles nennt man gemeinhin „die niederen Instinkte“

    Als 1945 (1989) das Kartenhaus in sich zusammen fiel, da war natürlich keiner dabei, keiner war je NSDAP (SED)-Mitglied gewesen, keiner hat irgenwo mitgemacht, ja man hat sogar nie einen NSDAPler (SEDler) gesehen, man wurde mit Gewalt dazu gezwungen usw. usw.

    Wie sehr Beispiele das Verhalten von Menschen prägen, zeigte sich in den späten 40er Jahren, die ich als Flüchtlingskind in Flensburg erleben konnte. Die Umzüge irgendwelcher Parteien, Heimat- und Vertriebenen-Vereinen liefen alle ab wie einst die NAZI-Aufmärsche mit Fackeln in 8er Reihen im Gleichschritt usw. Was man den Menschen 12 Jahre lang ins Hirn gehämmert hat, das konnten die zwar leugnen, aber nicht abstreifen wie eine alte Wehrmachtsuniform. Wir haben als arme Flüchtlinge die Fackelreste gesammelt und hatten damit etwas in der „Kochhexe“ zum verbrennen

    Mir wurde erst viel später bewußt, wer da wie wenige Jahre vorher marschiert ist und sich innerlich als Machtmensch austoben konnte

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  2. @rhenus
    was Du gut schilderst ist die Unterdrückung der Frauen durch Männer, wobei Dir die Sprüche des wunderbaren Heiligen Martin Luther zu den Frauen als weiche fickbare Unterlage entgangen sind. Viel viel Schlimmer ist offensichtlich der Zickenkrieg, auch wenn er in Gottes heiligem Plan nicht vorkommt – wer hat das Kapitel geklaut ?

    http://www.berliner-zeitung.de/polizei/polizeireport-vom-11-05-2013-frauen-schlagen-maedchen-krankenhausreif,10809296,22741390.html
    Eine 17-Jährige ist bei einem Streit am Berliner Alexanderplatz von zwei jungen Frauen krankenhausreif geprügelt worden. Die Jugendliche kam mit Verdacht auf einen Nasenbein- sowie einen Rippenbruch in eine Klinik, wie die Polizei am Samstag mitteile. Offenbar waren eine 20-Jährige und eine noch unbekannte Komplizin am Freitagabend nach einem Streit auf die 17-Jährige losgegangen. Ein Passant alarmierte die Beamten, nachdem er beobachtete, dass ein am Boden liegendes Mädchen getreten wurde. Er alarmierte die Beamten. Die 20-Jährige wurde festgenommen, ihre Komplizin konnte flüchten.

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  3. Laschet:

    Das christliche Menschenbild ist die Grundlage unserer Programmatik. Dazu kann auch ein Jude, ein Moslem oder ein Agnostiker ,Ja’ sagen.“

    Vielleicht sollte Herr Laschet mal den Bestseller des kürzlich verstorbenen Psychologen Franz Buggle lesen, „…denn sie wissen nicht was sie glauben“..

    Laschet gehört offenbar auch zu denen….

    http://www.alibri-buecher.de/Buecher/Religionskritik/Franz-Buggle-Denn-sie-wissen-nicht-was-sie-glauben::148.html

    „Christliche Menschenbilder“ im Originaltext, wie sie sicher auch von Juden und Moslems geteilt würden: 😉

    Des Gründers der Kirchen Paulus‘ Menschenbild. 😉

    1. Korinther Kapitel 11…..3 Ich lasse euch aber wissen, daß Christus ist eines jeglichen Mannes Haupt; der Mann aber ist des Weibes Haupt…..4 Ein jeglicher Mann, der betet….und hat etwas auf dem Haupt, der schändet sein Haupt. …..5 Ein Weib aber, das da betet…. mit unbedecktem Haupt, die schändet ihr Haupt, denn es ist ebensoviel, als wäre es geschoren. ……6 Will sie sich nicht bedecken, so schneide man ihr das Haar ab. 😉 Nun es aber übel steht, daß ein Weib verschnittenes Haar habe und geschoren sei, so lasset sie das Haupt bedecken… 😉

    Clemens Alexandrinus,( vor 215): Bei der Frau muss schon das Bewusstsein vom eigenen Wesen Scham hervorrufen. 😉

    Johannes Chrysostomos (349-407): Das ganze (weibliche) Geschlecht ist schwach und leichtsinnig. Sie finden das Heil nur durch die Kinder. 😉

    Römisch-katholische Synode von Elvira, 4. Jahrhundert: Die Frauen dürfen im eigenem Namen Briefe weder schreiben noch empfangen. 😉

    Kirchenvater Augustinus (354-430): Das Weib ist ein minderwertiges Wesen, „das von Gott nicht nach seinem Ebenbilde geschaffen wurde“.
    😉
    Es entspricht der natürlichen Ordnung, dass die Frauen den Männern dienen: „Wenn nun gefragt, wozu dieses Gehilf nötig war, zeigt sich wahrscheinlich nichts andres als die Hervorbringung von Kindern, so wie die Erde das Hilfsmittel für den Samen ist, damit aus beiden die Pflanze wachse.“ 😉

    Thomas von Aquin, Kirchenlehrer (1225-1275): Der wesentliche Wert der Frau liegt in ihrer Gebärfähigkeit und in ihrem hauswirtschaftlichen Nutzen. 😉
    „Hinsichtlich der Einzelnatur ist das Weib etwas Mangelhaftes und eine Zufallserscheinung; denn die im männlichen Samen sich vorfindende Kraft zielt darauf ab, ein ihr vollkommen Ähnliches hervorzubringen. Die Zeugung des Weibes aber geschieht auf Grund einer Schwäche der wirkenden Kraft wegen schlechter Verfassung des Stoffes.“ 😉
    „Gemäß diesem Unterordnungsverhältnis ist das Weib dem Manne von Natur aus unterworfen. „Denn im Manne überwiegt von Natur aus die Unterscheidungskraft des Verstandes.“ 😉
    ….
    Auch der „Arme Franz von Buenos Aires“ bastelt am christlichen Menschenbild herum indem er 57.000 streitbaren US -Nonnen den Mund verbietet, weil sie die Realität in US Slums mit vatikanischen Moralvorstellungen nicht mehr in Einklang bringen können. Noch im Jahre 2013 kommt der sexistische Reflex einer Männerwirtschaft: US Bischöfe sollen nun den Nonnen beim Denken zu helfen und was sie sagen wird zensiert. 😉 (Siehe Paulus, Augustinus und Thomas von Aquin und der Arme Franz von Buenos Aires (Hallelujah und Helau! ) 😉

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