Britischer Lokalpolitiker fordert Tötung behinderter Kinder


Colin Brewer, Bild: telegraph.co.uk
Behinderte Kinder kosteten die Öffentlichkeit zu viel. In Zeiten knapper Budgets müsse man ein ‚Gleichgewicht’ zwischen Dienstleistungen für (behinderte) Einzelpersonen und für die Gesellschaft finden, meint ein Politiker der Grafschaft Cornwall.

kath.net

Der britische Lokalpolitiker Colin Brewer hat erneut verlangt, behinderte Kinder unter bestimmten Umständen töten zu können. Er bestätigte seine bereits 2011 gemachte Aussage, Behinderte, die ihr Leben lang vom nationalen britischen Gesundheitssystem versorgt werden müssten, kosteten der Öffentlichkeit einfach zu viel Geld.

Er sprach sich zwar für mehr Einrichtungen für Behinderte in Cornwall aus, damit diese nicht in teure Institutionen außerhalb der Grafschaft geschickt werden müssten. Allerdings sei er über die hohen Summen „besorgt“, die für die Versorgung einzelner Behinderter aufgewendet würden, fuhr er gegenüber der Nachrichtenagentur „Disability News Service“ (DNS) fort, die sich auf Nachrichten zum Thema Leben mit Behinderung spezialisiert hat.

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3 Comments

  1. @Schlomo
    Wenn jemand die Tötung von behinderten Kindern fordert, darf man von dem getrost annehmen, dass er irgendwie behindert und zwar geistig behindert ist. Im Übrigen ist dies lediglich eine Feststellung und keine Beleidigung. Wenn ein Kind lebend zur Welt gekommen ist, wenn auch behindert, kann man es doch nicht einfach umbringen! Das, von Colin Brewer angesprochene Problem ist einzig und alleine durch die menschenverachtende Einstellung des Klerus zu erklären. Durch Verhütung bzw. einen frühzeitigen, fachmännisch durchgeführten Schwangerschaftsabbruch, würde es gar nicht erst zu diesbezüglichen Tötungsüberlegungen kommen müssen. Die Urheber des Problems sind zweifellos die machtgeilen Oberhirten, die im barsten Sinne -vom Tuten und Blasen- keine Ahnung haben. (Ok, vielleicht nur vom Tuten? 🙂 )

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  2. och Rolo
    das ist doch jetzt wohl nicht dein Ernst oder?
    Du benutzt doch nicht wirklich „Behindert“ als Beleidigung für diesen Menschen?
    Denk doch bitte mal nach was du hier schreibst.
    Schönen Tag noch

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  3. Der Mann ist doch sowas von Behindert, dass er zuallererst um sein Leben bangen müsste, wenn seine Forderung umgesetzt würde.
    Der Großschwätzer sollte sich lieber, zwecks der menschenverachtenden Einstellung des Klerus mit denen rumhauen. Vielleicht könnte dann doch irgendwann einmal erreicht werden, dass die Endlosstory „Empfängnisverhütung und Schwangerschaftsunterbrechung“, für betroffene Eltern und Mediziner kein Hindernis mehr darstellt, um Risikoschwangerschaften von vornherein unterbinden zu können.

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