Ein Denkmal für Benedikt auf dem Berliner Teufelsberg?


Bild: brightsblog
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Rio hat seinen Christo Redentor auf dem Corcovado. 30 Meter ist die Statue hoch. Warum also nicht ein Denkmal für den emeritierten Papst Benny an zentraler Stelle, weithin sichtbar? Der Teufelsberg bietet sich doch gerade an. Die Statue wäre auch noch von den atheistischen Lümmeln in Brandenburg gut einsehbar. Auf dem Mont Klamott im Friedrichshain wäre auch noch genug Platz oder auf dem Platz der Vereinten Nationen, früher mal Lenin-Platz, dort könnte der Pappa sehr exponiert wahr genommen werden.

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Die Bundestagsabgeordneten Frank Steffel (CDU) und Stephan Mayer (CSU) wollen ein Denkmal für den emeritierten Papst Benedikt XVI. in Berlin. Es solle an einem zentral gelegenen Standort errichtet werden, erklärten sie am Dienstag in der Bundeshauptstadt.

Das ist doch mal eine Initiative, nach dem Flughafen-Desaster ein Denkmal für den zurückgetretenen römischen Kreml-Chef, völlig außer acht lassend, ob der Typ jemals selig geschweige heilig gesprochen wird. So einfach ganz egoistisch mittels Schwächeanfall vom Kreuz steigen ist doch nicht gut katholisch. Sieche Päpste mag das katholische Glaubensvolk am liebsten.

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Im Schreiben an Berlins Regierenden Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) und Kulturstaatsminister Bernd Neumann (CDU) baten sie um Unterstützung für ihre Initiative. Der Protestant Steffel ist Abgeordneter von Berlin-Reinickendorf, der Katholik Mayer vertritt Altötting-Mühldorf (Bayern), den Heimatwahlkreis des früheren Papstes.

In ihren Schreiben führten die Parlamentarier an, dass Benedikt XVI. der erste Deutsche seit 1523 im Papstamt gewesen sei. Ein Denkmal könne dazu beitragen, „dass sein Verdienst und sein stetiger Einsatz für die katholischen Christen auf der ganzen Welt nicht in Vergessenheit gerät“.

Für einen Standort in Berlin spreche dessen Deutschlandbesuch im September 2011. Damals habe er im Bundestag „eine bemerkenswerte Rede“ und im Olympiastadion „eine bewegende Messe“ gehalten. In Deutschland gibt es bereits Bronzereliefs und Gedenktafeln für Benedikt XVI. unter anderem in München, Köln, Regensburg und Freiburg/Breisgau.

Bleibt die Frage, haben diese Politiker nichts anderes zu tun als sich im Amte um ihren kleinen Seelenfrieden zu kümmern? Steuergelder aller für ein fragwürdiges Projekt zu verheizen? Wahrlich, die Zurechnungsfähigkeit christlicher Politik ist erheblich eingeschränkt.