Gottfried Helnwein, Scientology und die fortgeschrittene Amnesie einiger Beteiligter …


Bild: wilfriedhandl.com
Der Maler Gottfried Helnwein bekam dieser Tage in der Wiener Albertina eine Retrospektive ausgerichtet, österreichische Medien vermeldeten ihren Stolz und der ORF strahlte gestern eine Dokumentation aus.

Blog gegen Scientology

Von seinen Werken mag jeder halten, was er möchte, was mich dann aber doch etwas irritiert hat, war die Tatsache, dass Helnwein ein Drittel seines Lebens unterschlug – und österreichische Medien schlugen mit. Er wird im Oktober 65 Jahre und mehr als 20 davon war er nicht nur Scientologe und „Operierender Thetan“, sondern einer der „Gründerväter“ der Psychosekte in Wien, wo er mit dem Zentrum für Kunst und Kommunikation einen Grundstein legte.

In den 90er-Jahren stritt Helnwein dann jede Scientology-Verbindung ab, prozessierte gegen jeden, der anderes behauptete. Im Jahr 2000 ging der Report Mainz dieser Frage nach und erlebte sein blaues Wunder – hier die historische Aufnahme (vom verwackelten Bild nicht stören lassen, ist historisch) …

Das „Ergebnis“ des Reports rief dann sogar den US-Fernsehsender Fox auf den Plan …

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7 Comments

  1. @emporda:
    Ich muss ehrlich zugeben, dass ich bei solchen Kommentaren stets etwas verwirrt bin. Du schreibst all diese Dinge und ich weiß nicht, ob Du es absichtlich schreibt und darauf aus bist, dass andere, ahnungslose Menschen dies lesen und glauben (wie es so viele Anti-Scientology-Fanatiker machen) oder ob Du das wirklich denkst und davon überzeugt bist … ich kann mit reinem Gewissen sagen, dass ich niemals „Mitglieder ausspioniert, sie beschattet, mit eigenen Aussagen erpreßt, zu Selbstbeschuldigungen“ gezwungen haben.
    Das ist so weit weg von der Realität, dass ich, wenn letztes der Fall ist und Du dies wirklich glaubst, Dir nur sagen kann: wach auf! Unabhängig davon, was Du über Scientology denkst. Diese Aussagen sind so grundlegend falsch und haben rein, aber wirklich überhaupt gart nichts mit der Realität zu tun!

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  2. Das wissen Scientologen ganz genau
    Der Name steht für die Abteilung des Vereins, welche die Mitglieder ausspioniert, sie beschattet, mit eigenen Aussagen erpreßt, zu Selbstbeschuldigungen zwingt, in den Medien positive Aussagen zum Verein verbreitet und dergleichen mehr. Das ist genau wie bei Erich Miehlkes STASI

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  3. @emporda:
    ich weiß zwar nicht, was Du mit diesem Kommentar zu bezwecken versuchst, doch es ändert rein gar nichts an der Wahrheit meiner Aussage. Scientology ist freiwillig, den sie appeliert an die Selbstbestimmung des Individuums!
    PS: ich gehöre keiner „Schnüffelpolizei“ (was ist das überhaupt für ein Begriff) an! 😉

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  4. Jeder kann Scientologe sein oder es halt (nicht mehr) sein. In Scientology geht es um Selbstverbesserung und man kann niemanden dazu zwingen, dass er sich selbst verbessert. Und genauso wenig kann man jemanden dazu zwingen Scientologe zu werden/bleiben/sein.
    So einfach ist das! Informiert Euch richtig!

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