„Tötet sie. Der Herr wird die Seinen schon erkennen.“


Bild: wikipedia
Vatikan: 100.000 Christen werden jedes Jahr ermordet

Deutschlandradio Kultur

Jedes Jahr werden 100.000 Christen wegen ihres Glaubens getötet. Diese Zahl hat der Vatikan genannt. Verlässliche Untersuchungen seien zu dem schockierenden Ergebnis gekommen, berichtete Radio Vatikan unter Berufung auf den Ständigen Vertreter des Heiligen Stuhls bei den Vereinten Nationen, Silvano Maria Tomasi. Zudem gebe es Vertreibungen, die Zerstörung von Gebetsstätten und Vergewaltigungen sowie Entführungen hoher Geistlicher wie zuletzt in Syrien. Besonders gefährlich für Christen sind demnach der Nahe Osten, Afrika und Asien.

Überschrift: Zitat von Arnold Amlarich, Abt von Cîteaux und päpstlicher Legat.(wikipedia)

Nachdem ihn die Söldner und Ritter, die dazu übergegangen waren die Bürgerhäuser zu plündern, gefragt hatten, wie man „die Guten“ (Katholiken) von „den Bösen“ (Ketzern) unterscheiden könne, habe der Legat befürchtet, dass die Ketzer eine Rechtgläubigkeit vorheucheln könnten, um ihrer gerechten Strafe zu entgehen, worauf er geantwortet haben soll:

„Caedite eos. Novit enim Dominus qui sunt eius.“

Caesarius von Heisterbach: Dialogus miraculorum, distinctio V, capitulum XXI.

1 Comment

  1. Nicht nur fundamentalistisch-christlichen Katharer – die sich als die „Reinen“ oder „Veri Christiani“ verstanden und die erste bedeutende mittelalterliche Armutsbewegung war- mit Anhängerschaft in Südfrankreich, Spanien, Deutschland und Italien – wurden zwischen dem 12. und 14. Jahrhundert von einem durch und durch korrupten wie machtgeilen „Heiligen Stuhl“ von einem Papst namens Innozenz (Nomen ist Omen 😉 ) durch blutige Kreuzzüge, angezettelte Kriege und eine bestialische Inquisition als christliche Ketzer ausgerottet. 😉

    Die verschiedenen römisch-katholischen Kreuzzüge zur Beglückung des „Heiligen Landes“ in Palästinas zwischen dem 11. und dem 14. Jahrhundert waren im Prinzip strategisch-religiöse Kriege des Vatikans, die jedesmal in einem Blutbad unter der „beglückten“ christlichen wie auch muslimischen Bevölkerungen endete. 😉

    Selbst das christlich-orthodoxe Konstantinopel wurde 1204 von kriegslüsternen westlichen Christen belagert, geplündert und abgefackelt. So von Rom geschwächt, brach das Oströmische Reich 1453 endgültig unter dem Ansturm der Muslime zusammen und öffnete der Türken den Weg zum Balkan bis kurz vor Wien. 😉

    Nachdem die Kreuzzüge ins „Heilige Land“ Palästina sich nach dem Fall von Akkon in Galilea als strategischer Flop erwiesen, suchten die „edlen“ Ritter nun in Europa nach Völkern die man „christlich“ unterwerfen, ausplündern und unterdrücken könnte. 😉

    Der ehrenwerte „Deutschherrenorden“ begann so die Prussen und Litauer zu unterdrücken. Besonders einfach wurde das dadurch, dass sie sogenannte Heiden mit bodenständigen Naturreligionen und bodenständigen Kulturen ausgestattet waren.
    😉

    Mit Kreuz und Schwert – wie Segen und Vergebung der Sünden durch den Papst ausgestattet – „missionierten“ die „Heidenreisenden“ voll gerüstet die Urbevölkerungen und verschleppten die Überlebenden der Gemetzel, als christliche Sklaven. In den sogenannten „Preussenfahrten“ lud der Deutschherrenorden auch immer andere europäische Ritter zu „edlen wie christlichen Festspielen“ an der prussisch-litauer Urbevölkerung ein. Natürlich fiel das gesamte Hab und Gut beim Krieg immer den Siegern zu.

    Nur der Versuch des Deutschherrenordens 1242 die durch Mongolen geschwächten Russisch-Ortodoxen auf den „Eise des Peipussees“ in Estland zu „missionieren“ bescherte die notwendige Einsicht, mit Nowgoroder Fürsten wie Alexander Jaroslawitsch Newski war nicht so leicht umzuspringen, wie mit den üblichen baltischen Heidenvölkern. 😉

    http://de.wikipedia.org/wiki/Alexander_Newski_(Film)

    Nicht soviel Glück wie die Russen hatte die Bauernrepublik der Stedinger, einem Volk an der Unterweser, das sich zwischen 1233-1234 gegen kirchensteuerliche Willkür des Bischofs von Bremen auflehnte. In einer nach Bremen eingeladenen katholischen PovinzialSynode wurden die Stedinger kurzerhand zu Ketzern erklärt. 😉
    Wie auch anderswo erprobt, wurde den Stedinger vorgeworfen, sich der Kirche zu widersetzen, Klöster und Kirchen zu verbrennen, mit Hostien Missbrauch zu treiben sowie Geister- und Wahrsagerbefragungen zu tätigen. 😉

    Der Bremer Bischof Gerhard II. suchte Unterstützung bei Papst Gregor IX. und forderte zur Bekehrung, Bekämpfung und Ausrottung der Stedinger auf. Hallelujah 😉

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