Japan: Happy Science (Kofuku no Kagaku) und die Suche nach dem Glück


Bild: orf.at
Happy Science (Kofuku no Kagaku) zählt zu den prominentesten Vertretern neureligiöser Gemeinschaften in Japan. Mit mehreren hunderttausend Mitgliedern und Büros in aller Welt ist sie auch eine der größten. Am 3. Juni hält einer ihrer Repräsentanten einen Gastvortrag an der Universität Wien.

Von Johanna Grillmayerreligion.ORF.at

Happy Science wird als typisches und repräsentatives Beispiel für die jüngeren Entwicklungen im religiösen Bereich in Japan angesehen, die oft als Shin-shinshukyo („Neu-Neureligionen“) bezeichnet werden, wie der Religionswissenschaftler Franz Winter in seinem Buch „Hermes und Buddha: Die neureligiöse Bewegung ‚Kofuku no Kagaku‘ in Japan“ schreibt. Gleichzeitig weist gerade diese religiöse Bewegung sehr charakteristische und kreative Elemente auf.

Kofuku no Kagaku bedeutet so viel wie „Wissenschaft vom Glück“. Ursprünglich hatte der internationale Name der Bewegung „IRH – The Institute for Research in Human Happiness“ gelautet, 2008 wurde mit Happy Science eine eingängigere Bezeichnung gewählt.

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