Österreich: Mehrere religiöse Symbole in die Schulklassen


Bild: societas-perfecta.de
Herzogenburger Propst in „Kurier“-Interview: „Junge Menschen sollen sich mit ihren religiösen Zeichen identifizieren können“

kathweb

Der Herzogenburger Propst Maximilian Fürnsinn hat mit dem Vorschlag aufhorchen lassen, in Schulklassen die vorhandene religiöse Vielfalt auch sichtbar zu machen. „Wir müssen zur Kenntnis nehmen, dass es eine bestimmte Anzahl von Religionen in unserem Land gibt“, sagte Fürnsinn in einem Interview des „Kurier“ für dessen Wochenendbeilage „Freizeit“ (1. Juni). Statt aber in Klassenräumen das Kreuz abzunehmen, wenn es muslimische Schüler gibt, plädierte der Vorsitzende der Superiorenkonferenz der Männerorden dafür, „dass die Zeichen aller Religionen, die es in einer Klasse gibt, vorhanden sind“.

Junge Menschen sollten sich „mit ihren religiösen Zeichen identifizieren können“, befand Fürnsinn. Und: Jeder solle sich mit den Zeichen des anderen auseinandersetzen. „Es gehe um das Einschließen und nicht das Ausschließen“, nur so könne respektvoller Umgang und Integration entstehen.

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3 Comments

  1. Ein Spinner, der solchen Blödsinn verzapft sollte sich jeden Tag auf´s Neue fragen: „Was hat mein Leben denn überhaupt Fürnsinn ? 🙂

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  2. Es gibt derzeit 4350 Religionen, bei denen 3000 verschiedene Götter verehrt werden. Etwa 20 Religionen haben weltweit +ber 1 Million Mitglieder.

    Jede der 4350 Religion ist die richtige, die einzig wahre persönlich von ihrem Gott geschaffen. Wer nicht daran glaubt, der kommt sofort zur ewigen Pein in die spezifische Hölle. Folglich ist jeder Gläubige gleichzeitig in den 4349 anderen Höllen, nur Atheisten schaffen es in allen Höllen vertreten zu sein.

    Wenn die Klassenzimmer mit den 4350 heiligen Symbolen verunstaltet werden, dann bleibt kein Platz für die Schultafel. Viel besser wäre die holländische Lösung den Religionslehrern das Gehalt komplett zu streichen. Dann kann der Bischof die Lügenbeutel selber bezahlen, im Container unterrichten lassen und das Kreuz draußen auf der Dixi-Toilette aufhängen – gleich unterm Herzchen

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