USA: Evangelikale Katholiken auf dem Vormarsch


Publizist George Weigel. Foto: PR
In den USA breitet sich eine Bewegung „evangelikaler Katholiken“ aus. Sie betonen die Bedeutung einer persönlichen Beziehung zu Jesus Christus durch Bibelstudium, Sakramentsempfang und Evangelisation.

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Mit geistlicher Beratung versuchen sie, römisch-katholische Pfarreien und Studentengemeinschaften an Universitäten für den Missionsauftrag auszurüsten. Sie sehen sich dabei im Einklang mit den Päpsten Johannes Paul II., Benedikt XVI. und Franziskus, die sich eine geistliche Erneuerung der Kirche zum Ziel gesetzt haben. Große Schnittmengen ergeben sich auch mit der evangelikalen Bewegung im Protestantismus.

„Vollzeit-Katholizismus“ des 21. Jahrhunderts

Einer der besten Kenner ist der Theologe, Soziologe und Publizist George Weigel (Washington), der die Bewegung in seinem Buch „Evangelical Catholicism: Deep Reform in the 21st Century Church“ (Evangelikaler Katholizismus: Tiefenreform in der Kirche des 21. Jahrhunderts) beschreibt. Nach seiner Überzeugung ist ein „Vollzeit-Katholizismus“, der das ganze Leben durchdringe sowie zu Heiligung und Mission aufrufe, „der einzig mögliche Katholizismus des 21. Jahrhunderts“.

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