CSU und SPD für ein „deutsches Google“ – Blödsinn


Bild: picture alliance / dpa – Karl-Josef Hildenbrand
In der Debatte um die Überwachung des Internets durch Geheimdienste hat die Piraten-Politikerin Anke Domscheit-Berg Vorschläge aus CSU und SPD für ein „deutsches Google“ zurückgewiesen. Das sei „kompletter Quatsch“. Das Internet sei ein globaler, virtueller Raum.

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Alles, was im Internet nationalstaatlich ausgerichtet werden solle, sei Unsinn. „Ich kann diese Vorschläge überhaupt nicht verstehen, davon abgesehen, dass man niemals Bürgerinnen und Bürger dazu kriegen wird, einen bestimmten deutschen Dienst zu benutzen“, sagte sie. Notwendig sei hingegen „viel mehr Aufklärung“.

So ergebe zum Beispiel das Nutzen aller Google-Dienste das Gesamtprofil einer Person. Sie würde deswegen raten, auf Suchmaschinen wie startpage.com auszuweichen, die die Bewegungen im Netz nicht speicherten, sagte Domscheit-Berg.

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