Israel: Das Rennen der Rabbis – eine Schlammschlacht


Moderat orthodoxer Kandidat: Rabbiner David Stav ©Flash 90
Lauter hätte der Startschuss kaum sein können. Wenige Stunden, bevor der offizielle Auftakt der Wahlen zu den neuen Oberrabbinern erklärt wurde, ging schon die verbale Schlammschlacht los.

Von Sabine BrandesJüdische Allgemeine

Das geistige Oberhaupt der Schas-Partei, Rabbiner Ovadia Yosef, beschimpfte den Kandidaten David Stav mit wüsten Worten. Seit Monaten wird im religiösen Establishment des Landes über die Posten gemunkelt und verhandelt. Und die rabbinische Gerüchteküche kocht fast über, wenn es um die Frage geht, wer Ende Juli das Rennen machen wird.

Rabbiner Yosef hatte Stav am Samstag, nach dem Ausgang des Schabbats, in seiner wöchentlichen Predigt als »bösartigen Mann« bezeichnet, der »Gott nicht fürchtet und gefährlich für das Judentum« sei.

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3 Comments

  1. Nun das ist so mit der Macht. Auch wenn Sie auf demokratischem
    Wege erteilt wird gilt die Regel: Gibt jemandem Macht und Du
    wirst schnell erfahren, wie dieser Mensch so ist.
    Eine Frau wäre natürlich toll. Und wenn es auch schon schwule
    Rebbe geben soll, wäre das auch der Klops und ich schreibe
    das als orthodoxer Juder aus Deutschland.#

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  2. …wie wär’s mit ’ner OberRabbinerin? ;-)…..mit Frauen in Führungsetagen hat man gute Erfahrung gemacht….sie sind sozialer und auch nicht so verbissen… 😉

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