Streit um evangelisches Familienpapier


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EKD stellt Homo- und Hetero-Ehe auf eine Stufe / Evangelikale sind empört / Auch in der katholischen Kirche gibt es Irritationen.

Von Annemarie RöschBadische Zeitung

Alle Familienformen sollen anerkannt werden. Dazu ruft die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) in einem Grundsatzpapier auf, dass seit Donnerstag der Öffentlichkeit zugänglich ist. Man müsse „nicht gegen die Homo-Ehe sein, um die Hetero-Ehe zu retten“, sagt der Ratsvorsitzende Nikolaus Schneider. Kritik daran gab es von katholischer Seite. „Die deutschen Bischöfe sind sehr besorgt darüber, wie hier in einem offiziellen Text des Rates der Evangelischen Kirche eine Relativierung der lebenslang in Treue gelebten Ehe erfolgt“, sagte dazu der Bischof von Limburg, Franz-Peter Tebartz-van Elst. Auch innerhalb der evangelischen Kirche gab es heftige Kritik.

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