Amerikanische Politiker und masturbierende Föten


cc by cc by sa lunar caustic on flickr
Oder: Dinge, die wir von amerikanischen Politikern über Schwangerschaft, Vergewaltigung und Abtreibung lernen können.

Von Julia KorbikTHE EUROPEAN

Amerika hat nicht nur Obama, Disneyworld und Coca Cola, sondern auch jede Menge schlauer Politiker. Die wissen Sachen, die wusste man gar nicht! Eine kleine Auswahl – die aber keinesfalls ein Ranking darstellt. Denn jedes Zitat hätte den ersten Platz verdient.

Föten masturbieren im Mutterleib

Vor wenigen Tagen, am 19. Juni, verabschiedete das amerikanische Repräsentantenhaus ein Gesetz, welches alle Abtreibungen 20 Wochen oder mehr nach der Befruchtung verbietet. Das sind zwei Wochen früher als die vom Supreme Court festgelegte Frist (die sich danach richtet, wann der Fötus außerhalb des Mutterleibs lebensfähig wäre). Basis dafür ist die von vielen Republikanern vertretene Annahme, Föten könnten bereits im zweiten Schwangerschaftstrimester Schmerz empfinden. Große medizinische Institute in den USA und Großbritannien hingegen weisen darauf hin, dass dies nicht vor dem dritten Trimester der Fall ist. Dem texanischen Kongressabgeordneten Michael Burgess reicht die restriktive Regel allerdings nicht, er fordert, Abtreibungen noch früher zu verbieten. Seine Gründe sind von bestechender Logik:

weiterlesen