Polen: Ein Heiligtum für einen noch Unheiligen


Bild: Die Welt
Polens katholische Kirche ist schneller als der Vatikan: Schon am Sonntag segnet Kardinal Dziwisz in Krakau das Johannes-Paul-II.-Heiligtum. Dabei ist der im ganzen Land hochverehrte einstige Papst noch kein Heiliger.

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Offenbar frühestens im Herbst wird Papst Franziskus seinen Vorgänger heiligsprechen und damit zum Vorbild für die Weltkirche erklären. Darauf müsse man „vorbereitet sein“, freut sich Dziwisz über die Fertigstellung der weltweit größten Erinnerungsstätte für Johannes Paul II. (1978-2005).

Das Erzbistum Krakau bewies bei dem Großprojekt größeres Geschick als die Hauptstadt-Erzdiözese. In Warschau kommt wegen der verhaltenen Spendenbereitschaft der Gläubigen der 2002 begonnene Bau der Nationalkirche „Tempel der Göttlichen Vorsehung“ nur langsam voran. In Krakau dagegen lief die Errichtung des Heiligtums zu Ehren von Johannes Paul II. reibungslos; sie dauerte keine fünf Jahre.

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