Adam, Eva, der Stegosaurus und das Leerbuch des Herrn Junker


Bild: faz.net
Gott schuf die Welt in sechs Tagen, am siebten ruhte er. Was die meisten Christen als Metapher verstehen, nehmen Kreationisten wörtlich. Und lehren es an privaten Bekenntnisschulen.

Von Julia KernFrankfurter Allgemeine

Reinhard Junker war noch niemals in New York. Oder auf Hawaii. Der Mann mit der Föhnfrisur und dem verschmitzten Lächeln war überhaupt noch nie in den Vereinigten Staaten, erst recht nicht in Petersburg, Kentucky. Dabei ist die Welt dort genau so, wie sie ihm gefällt, auf den 70.000 Quadratmetern des „Creation Museum“: Gott schuf die Erde und all ihre Bewohner in sechs Tagen. Ausstellungsstücke zeigen Kinder, die mit Dinosaurierbabys spielen – bis die Sintflut kam und die Dinosaurier auf der Arche keinen Platz fanden. Für die Macher des „naturkundlichen Erlebniscenters“ ist die Welt wenige tausend Jahre alt und Evolution atheistische Ideologie.

Auch Reinhard Junker nimmt die Schöpfungsgeschichte der Bibel wörtlich. Er ist Kreationist, und gemeinsam mit Gleichgesinnten bemüht er sich, diese Vorstellung von der Entwicklung der Welt auch in Deutschland weiterzuverbreiten. Nicht nur im privaten Wohnzimmer oder im freikirchlichen Gemeindehaus, sondern auch in Klassenzimmern.

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3 Comments

  1. Dazu in einem anderen Forum geschrieben. Zwischen Christentum und heutigem Islam liegen 1500 Jahre.

    Länder westlicher Hochtechnologie erzeugen pro Einwohner 35.000 – 50.000 US$/Jahr an BIP, die islamischen Länder mit knapp 2 Milliarden Menschen nur 500 – 5.000 US$/Jahr. In Ägypten und Pakistan leben 70 Millionen von 1 US$/Tag, 55% – 75% sind Alphabeten typisch für die gesamte islamische Welt. Zwar besucht die Mehrheit der Kinder eine Koranschule, wo sie angeblich lesen und Schreiben lernen. Nur auswendig gelernte Koransuren bleiben haften, in Afghanistan sind 95% Analphabeten. Nicht umsonst haben die Schreiber und Märchenerzähler auf Muslimen Märkten Hochkonjunktur. Der Zusammenhang von mangelnder Ausbildung, Analphabetismus, Armut, Arbeitslosigkeit und schlechter Gesundheit ist eindeutig.

    Das Christentum ist keine friedliche Religion, den Menschen wird sie mit Gewalt aufgezwungen. Auf dem Konzil von Arles (314 n.C.) belegte die Kirche Deserteure des Heeres mit dem Bann. Das römische Militär verehrt Gott Mithras, der Wechsel zum fast identischen Jesus Kult ist einfach. Heidnische Gottesdienste werden ab 356 n.C. mit dem Tod bestraft. Kaiser Konstantin (285-337 n.C.) ist das klassische Beispiel christlicher Tugend, er verlässt seine 1.te Frau Minervina, ermordet den Sohn Crispus sowie die Frau Fausta, vergiftet den Schwiegervater und die Mutter Helena. Die Christen usurpieren die Macht und eine Vernichtung von Menschen beginnt mit Kaiser Theodosius I.

    Das 3-teilige Schulsystem Roms mit Fachschulen für Medizin, Recht und Philosophie wird aufgelöst, Bibliotheken, Thermen als Centren von Wissen und Hygiene werden abgebrannt. Das römische Erziehungs- und Bildungssystem löst sich ab 400 n.C. auf, die RKK bestimmt ohne jedes eigene Wissen was Wissenschaft sein darf. Christliche Analphabeten vernichten die „satanischen“ Texte über Mathematik, Astronomie, Medizin und dem sehr fortschrittlichen römischen Ingenieurwesen. Der Brand der Alexandria Bibliothek 48 v.C. von Legionären gelegt und 389 n.C. durch Christen gehört dazu. Analphabetismus wird zur Normalität, in Europa brechen 1400 Jahre intellektuelle Dunkelheit an. Wissenschaftliche oder praktische Texte von Wert verbietet die RKK mit heiliger Inquisition, Kerker und Scheiterhaufen. Die Bibliotheken füllen sich mit sinnfreien heiligen Schwurbeltexten – man nennt es Theologie. Selbst deren Verkünder verlernen kritisch zu denken, alles liegt fest, jede Frage hat eine vom all-wissenden Popanz genehmigte Antwort, man plappert ein ganzes Leben lang wie ein Papagei alles nach.

    Das einzige System, welches die Bischöfe und Bistümer noch nicht kontrollieren, das ist das Internet. Der Nachholbedarf an Bildung ist enorm und Jahr für Jahr laufen den Religionen Millionen Schäfchen weg.

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  2. Möglicherweise gibt es ja zur Evolution noch eine „göttliche Parallelschöpfung“. Einzig und alleine da, um solche Spinner wie den Junker zu schöpfen. 😉

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  3. Es ist schlicht zu blöd sich mit dem immer gleichen Quatsch auseinanderzusetzen. Denn keiner dieser Gehirn amputierten akzeptiert irgend ein Argument, dass nicht zu ihrer bilblischen Geschichte paßt

    Als lasst sie ruhig vor sich hin spinnen, solange dabei kein Anderer zu Schaden kommt, ist es in Ordnung. So eine Lachnummer hin und wieder ist ganz amüsant

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