Vatikanbank: Geldwäsche für die Mafia – Bischof von Salerno festgenommen


Headquarter des Konzerns.
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Im Zuge von Ermittlungen zur Vatikanbank sind der Bischof von Salerno, ein Mitarbeiter des italienischen Geheimdienstes und ein Finanzdienstleister festgenommen worden. Die Vatikanbank steht im Verdacht der Geldwäsche.

Berliner Zeitung

Im Zuge von Ermittlungen zur Vatikanbank ist der Bischof von Salerno Medienberichten zufolge festgenommen worden. Gegen den Geistlichen Nunzio Scarano werde wegen Betrugs und Korruption ermittelt, berichteten die Zeitung „Corriere della Sera“ und der Sender Sky TG-24 am Freitag. Zudem seien ein Mitarbeiter des italienischen Geheimdienstes und ein Finanzdienstleister festgenommen worden. Die Vatikanbank steht wegen des Verdachts der Geldwäsche bereits seit Jahren im Fokus der italienischen Justiz.

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Arrestierter Nunzio Scarano ist nicht Bischof, sondern Rechnungsprüfer der vatikanischen Güterverwaltung APSA

1 Comment

  1. Das „Institut für Religiöse Werke“ wie die „Vatikanbank“ durch die Kirchenfunktionäre humorvoll getauft wurde, erinnert eben an das „Kerngeschäft“ der Römischen Kirche, möglichst viel Geld einzutreiben und dieses für Jesus durch verschwiegene Aktionen zu waschen wie es für Ihn auch zu mehren. 😉

    Man erinnere nur an die spektakuläre Stilllegung, der für den Vatikan von der Deutschen Bank betriebenen EC Terminals, durch die italienische Bankenaufsicht Anfang des Jahres, über die „fromme Pilger“ jahrelang unkonntrolliert Geld ins europäische EC Netz schleusen konnten. 😉 Ein Schuft wer (bei einem solch frommen Werk) Böses denkt! 😉

    Wenigstens kümmert sich die italienische Justitz um die vatikanische Geldwaschanlage und überstellt diese frommen Männer der italienischen Justiz. 😉

    Der vormalige Eichstätter- und Militärbischof der Bundeswehr Dr. Walter Mixa war zu Weihnachten 2001 -kurz vor Einführung des €- zu einer mehr oder weniger „seelsorgerischen“ Visite bei deutschen Sodaten im Kosovo und in Mazedonien. Sein frommer Skopjer Amtsbruder hatte zufälliger Weise über 400.000 DM in grossen Scheinen bei sich herumliegen. Er bat Mixa, die am Mazedonischen Zoll vorbei zu schleusen und nach Deutschland zu schaffen; dabei wurde Mixa in Mazedonien gestellt. Die Deutsche Regierung bat von einem Verfahren gegen den Bundeswehrbischof abzusehen; die Bundeswehr – wie auch die Staatsanwaltschft schauten bewusst weg…sodass die damalige Geldwäscher unbehelligt blieb. 😉

    Ob die Bundeswehr auch bei einem anderem seiner Angehörigen so diskret gewesen wäre? Oder wäre ein Disziplinarverfahren fällig gewesen? Ein Schuft wer Böses dabei denkt. 😉

    http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-21303489.html

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