„Säkularisierung des Staates muss Säkularisierung des Geldes folgen


Prof. Dr. Wolfgang Huber: „Religion soll sich keine Politik anmaßen und Politik nicht die Religion instrumentalisieren.“
Wolfgang Huber über das Wirken von Religionen auf den politischen Diskurs

Konrad Adenauer-Stiftung

„Die öffentliche Rede ist als Predigt fester Bestandteil des Kirchenalltags und sie wirkt dadurch in gesellschaftliche Diskussionen hinein“, sagte Prof. Dr. Wolfgang Huber. Zu dieser Öffentlichkeit gehöre nicht nur die Politik sondern auch die Kunst oder die Wirtschaft, so der Vorsitzende des Rates der EKD a.D. bei einem Diskussionsabend in der Akademie der Konrad-Adenauer-Siftung.

Die Predigt habe bereits vor dem Christentum im Judentum als öffentliche Rede das öffentliche Geschehen mitgeprägt und bis heute nicht an Bedeutung verloren, sagte Huber in seiner Eröffnungsrede. „Die Friedensgebete in der DDR etwa prägten den Anfang des Umbruchs, als Oppositionelle die Kirchen als letzte Bastion der öffentlichen Rede nutzten.“

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1 Comment

  1. Der Artikel auf der Seite der KAS ist sehr dünn was das Geld betrifft. Aber immerhin wird Kritik an der Finanzoligarchie geübt. Diese Kritik häuft sich zur Z. in der BRD . Ein weiteres aber deutlicheres Beispiel : http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/06/18/merkel-und-obama-die-angst-der-politik-vor-dem-biss-der-finanz-eliten/
    Zum KAS-Artikel: Die Friedensgebete moderierten die Prozesse, begründet wurde der Umbruch durch West-Fernsehen, massive Propaganda und Ausrichtung der BRD-Gesellschaft auf den ideologischen Kampf. Wäre Hartz4 in der BRD z.B. vor der Wende eingeführt worden, hätten die DDR-Bürger sich hübsch zurück gehalten mit der Wende.

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