Info-Abend zum Rottenburger Kopp-Verlag mit der Autorin Claudia Barth


kopp_verlagDer Zusammenschluss „Augen öffnen“ will über den Rottenburger Kopp-Verlag informieren. Am Freitag wurde dazu sogar auf Madame Blavatsky zurückgegriffen.

Von Mario BeisswengerSchwäbisches Tagblatt

„Der Kopp-Verlag ist kein rechtsextremer Verlag.“ So lautete das Resümee von Hans Peter Hellermann. Rechtspopulistische Literatur finde sich aber im Verlagsprogramm und im Buchversand. Rechtslastig sei auch das herausgegebene Magazin und der Online-Auftritt, befand Hellermann, der für die Vereine Lern- und Dokumentationszentrum zum Nationalsozialismus und Tübinger Geschichtswerkstatt sprach. Am Freitagabend hatten sie zusammen mit der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschisten (VVN-BdA) ins Schlatterhaus geladen.

Dieses von der Rosa-Luxemburg-Stiftung unterstützte Bündnis lud mit Claudia Barth eine Münchener Autorin ein, die sich mit „reaktionärer Esoterik“ beschäftigt. Die Sozialwissenschaftlerin holte für die 50 Zuhörer sehr weit aus. Sie begann im 19. Jahrhundert mit Helena Blavatsky, der einflussreichsten Gründerin der europäischen Esoterik-Bewegung. Sie zog von dort Verbindungslinien zum Nationalsozialismus und der modernen Rechten.

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