Schneider: Luther kein wirkliches Vorbild für Toleranz


Foto: epd-bild/Norbert Neetz
Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) hat nach Ansicht ihres Ratsvorsitzenden Nikolaus Schneider weiterhin Nachholbedarf beim Thema Toleranz.

evangelisch.de

„Unsere Lerngeschichte in Sachen Toleranz ist noch nicht abgeschlossen“, sagte Schneider am Mittwochabend in Frankfurt am Main beim Festakt zum zehnjährigen Bestehen des Frankfurter Bibelmuseums. Die christlichen Kirchen insgesamt hätten eine „lange und schuldhafte Geschichte der Intoleranz“ hinter sich.

Die Kirche sei aber auf einem guten Weg, sich von einer bloßen „Duldungstoleranz“ hin zu einer „Respektstoleranz“ zu entwickeln. Als Beispiele für die Entwicklung zu einer Respektstoleranz nannte Schneider das umstrittene EKD-Familienpapier und die Diskussion um die Gleichstellung gleichgeschlechtlicher Lebenspartnerschaften. „Es ist ein Unterschied, solche Partnerschaften nur zu dulden oder wirklich zu respektieren“, sagte der Ratsvorsitzende.

weiterlesen

3 Comments

  1. @emporda
    Hallo emporda. Na ja, ich bemühe mich eben manchmal meine Ausdrucksweise zu zügeln. 😉 Ich denke im Prinzip sind wir uns aber einig. Ansonsten, Bier ist bei mir eher selten und Cava so gut wie nie. Dann schon eher einen trockenen Riesling oder hie und da auch mal ein Gläschen Champus. Grüße über die Welten hinweg (eigentlich liegt aber ja nur Frankreich dazwischen) in´s schöne Spanien. Rolo

    Liken

  2. @Rolo

    Ich hätte gesagt, „wie sehr er verarscht wird“. Folglich liegen zwischen uns Welten, Du trinkst Bier und ich Cava. das wird nie ewas

    Liken

  3. Es ist schon mal ganz gut, dass die Kirchen damit beginnen ihre eigenen Helden und Dogmen anzuzweifeln. Es ist, wie des öfteren erwähnt, nur eine Frage der Zeit, bis auch der Dümmste merkt wie sehr er veräppelt wird.

    Liken

Kommentare sind geschlossen.