Polen: Exorzist lockt 58.000 in besoffener Frömmigkeit ins Stadion


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Bild:reuters
Er weckt Assoziationen ans Mittelalter, doch in Polen zieht er die Massen an: der aus Uganda stammende Teufelsaustreiber Bashobora. Rund 58.000 Gläubige folgten seinem Ruf ins Warschauer Nationalstadion. Zum Service gehörten auch Sprechstunden von Hilfs-Exorzisten.

SpON

In Rom bemüht sich Papst Franziskus nach Kräften, der katholischen Kirche ein modernes Antlitz zu geben. In Polen richten seine Glaubensbrüder dagegen den Blick ins Mittelalter. Die Oberhirten hatten dem aus Uganda stammenden „Teufelsaustreiber“ Jean-Baptiste Bashobora in der normalerweise für Fußballspiele genutzten Arena eine spektakuläre Bühne errichten lassen – mit einem mächtigen 15 Meter hohen Kreuz und einem herzförmigen Altar.

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2 Comments

  1. Nachdem der „Arme Franz aus Buenos Aires“ im Vatikan überall dem „Leibhaftigen“ begegnet, wundert es nicht, das das mittelalterliche kirchliche „Geschäftsmodell der Teufelaustreibung“ wieder Urständ feiert… 😉 …….zuerst wird den „Schäfchen“ vom bunt kostümierten „Guten Hirten“ der Teufel eingeredet, dann werden sie von Ihm befreit. 😉 Immerhin hält sich der Vatikan bisher noch mit der im Mittelalter üblichen „warmen Teufelsaustreibung“ zurück… 😉 Lob dem allmächtigen Gott und ein inniges Hosannah…… ;-). 😉

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  2. Wenn die Polen schon keinen polnischen Papst mehr haben, müssen sie sich eben nach einem anderen Hilfsheilsbringer umsehen. Wer wäre da besser geeignet als ein „ugandischer Teufelsaustreiber“ ? 😉

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