Südafrika: 30 Männer sterben bei Beschneidungsritual


Bild: FOCUS ONLINE
Bei missglückten rituellen Beschneidungen in Südafrika sind 30 junge Männer ums Leben gekommen. Rund 300 weitere junge Männer würden im Krankenhaus behandelt, nachdem auch an ihnen die traditionelle Beschneidung der Genitalien vollzogen worden sei, teilte die Gesundheitsbehörde der Provinz Ostkap gestern mit.

ORF.at

Die Beschneidungszeremonien fanden in ländlichen Gegenden statt. In dieser Jahreszeit halten dort Angehörige der Volksgruppen Xhosa, Sotho und Ndebele traditionelle Männlichkeits-Zeremonien ab, bei denen Teenager mit der Beschneidung und anderen Riten in einen neuen Lebensabschnitt eingeführt werden.

Nicht erster Zwischenfall

Gemäß der Tradition verbringen die Jugendlichen etwa einen Monat in der Abgeschiedenheit der Wildnis, wo sie von traditionellen Beschneidern beschnitten werden, aber auch in Disziplin und Mut geschult werden. Bei der Beschneidung werden oft unsaubere Instrumente benutzt, die Beschneider sind oft mangelhaft ausgebildet.

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2 Comments

  1. Es mag zynisch klingen, aber aber auch bei Mord, Totschlag und Kapitalverbrechen gibt es Mengenwerte.

    Was sind die Leichen von 30 kleinen Kanben währen einiger Monate im Vergleich zu 800 AIDstoten/Tag. Für Erzbischof Maputo Francisco Chimoio sind HIV infizierte Kondome schuld, die bereits von den Herstellern präpariert werden und die Moral des Christentums sichern

    Papst Ratzinger, der medizinische Oberexperte der Kinderficker, spezifiziert das weiter: „Die Immunschwächekrankheit AIDS ist nicht mit Kondomen zu überwinden, im Gegenteil, das verschlimmert nur das Problem“.

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  2. Eventuell ein Regulanz der Evolution? Sozusagen, natürliche Selektion? Wenn gegenwärtige Beschneider die zukünftigen Beschneider ausrotten, hört der Irrsinn zwangsläufig, irgendwann von alleine auf.

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