TÜBİTAK: Kein Geld für Evolutions-Workshop


©Oliver Schopf(mfG) derStandard.at
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Der Wissenschafts- und Technologieforschungsrat der Türkei (TÜBİTAK) soll einen Förderantrag für einen Sommer-Workshop über quantitative Evolutionsbiologie abgelehnt haben. Das Argument: „Evolution ist ein kontroverses Thema“. Die Organisatoren bezeichnen das als die erste offen gezeigte Befangenheit der konservativen türkischen Regierung gegen die Evolutionsbiologie. Beirren lassen sie sich davon allerdings nicht.

Deutsch-Türkische Nachrichten

Eigentlich sollte vom 9. bis zum 15. September am Nesin Mathematics Village in Şirince ein Workshop zum Thema Evolutionsbiologie stattfinden, bei dem sich türkische Biologie-Studenten einen mathematischen Hintergrund erarbeiten könnten. Doch hierfür nötige Gelder aus dem Staatstopf gab es nicht. Der Wissenschafts- und Technologieforschungsrat der Türkei (TÜBİTAK) stellte sich quer. Evolution sei ein zu kontroverses Thema.

Für die Organisatoren des Workshops rund um Professor Erol Akçay von der Princeton University ist die Sache klar. Mit dem Ablehnungsschreiben der TÜBİTAK hätte man nun den Beweis erhalten, dass die türkische Regierung gegenüber der Evolutionsbiologie voreingenommen sei. Das berichtet Science Insider.

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3 Comments

  1. ….damit wird verständlicher warum 20 % Weltbevölkerung – die islamistisch sind – bisher nur 2 wissenschaftliche Nobelpreise errungen haben…einen für Physik und einen für Chemie….und die Türkische Regierung sorgt dafür, das dies auch so bleibt…. 😉 der Gründer der modernen Türkei Mustafa Kemil Atatürk würde sich wahrscheinlich im Grabe umdrehen, wenn er wüsste, wie diese muslimische Regierung des Herrn Erdogan, der in Deutschland studierte – Frauen wieder unter das Kopftuch – und seine Jugend aus dem Wettbewerb um wissenschaftliche Nobelpreise bringt…… 😉 😉

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  2. @Rolo
    Wie geht denn das, man kann nichts strapazierien was nicht da ist. Harun Ahyda (Adnan Octar) hat dafür gesorgt, jeder Muslime ist entweder Analphabet (50-75%) oder er ist blöd wie Bohnenstroh

    PS: CAVA ist Champagner, wir haben den gleichen Geschmack.

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  3. Wer sagt´s denn? Die Türkei passt doch hervorragend in eine, von Religioten dominierte, -christlich-jüdisch-muslimische-, Europäische Union. (Immer schön nach dem Motto: „Nur nicht den Verstand strapazieren !“)

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