Christopher Hitchens: Letzte Tage in Tumortown


Christopher Hitchens gestorbenPosthum ist das letzte Buch des begnadeten Polemikers Christopher Hitchens erschienen. Darin berichtet er über sein Krebsleiden und setzt sich selbst ein Denkmal.

Von Yascha Mounk – ZEIT ONLINE

Im Mai 2007 starb Jerry Falwell, der vielleicht einflussreichste Anführer der amerikanischen Evangelikalen, an Herzversagen. Falwell war, gelinde gesagt, eine polarisierende Gestalt. Trotzdem hielten sich die Medien im Moment seines Todes brav an die Devise, man dürfe über Tote nichts Schlechtes sagen. Dann war Christopher Hitchens zu Gast bei Fox News und die falsche Pietät hatte ein Ende.

„Der sogenannte Jesus von Nazareth sagte seinen Jüngern, dass man sich ob ihres Glaubens über sie lustig machen würde.“ So begann Hitchens seine Attacke. „Das gilt für die andachtsvollsten und ernsthaftesten Christen. Aber im Falle eines vulgären Betrügers und Ganoven wie Herrn Falwell ist es geradezu eine Pflicht, zu sagen, was man wirklich von ihm hält.“ Es war für Hitchens ein eher typischer Fernsehauftritt.

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1 Comment

  1. Man kann sich nur vor der Größe, dem Mut und dem Bemühen um eine letzte Würde verneigen. Man kann sich nur wünschen, dass man einmal selbst eine solche Kraft aufbringt und Haltung zeigt, wenn es denn einmal soweit sein sollte.

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