Käßmann-Bullshistic: EU sollte in Konflikten auf religiöse Vermittler setzen


Bild: wikipedia
Die Europäische Union sollte nach Ansicht der Reformationsbotschafterin Margot Käßmann stärker auf Kirchen und Religionen als Akteure der Friedenspolitik setzen.

evangelisch.de

„Religiös motivierte Akteure tragen zur Verminderung von Gewalt in politischen Konflikten bei“, sagte die frühere Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) am Dienstagabend in Brüssel. Dazu gebe es zahlreiche Fallbeispiele. Auch die europäische Außenpolitik sollte das Potenzial der Religionen bewusster ausschöpfen, sagte Käßmann.

Käßmann war im Rahmen des 500. Reformationsjubiläums in die Europa-Hauptstadt gekommen. Auf einer Diskussionsveranstaltung der EKD und des Auswärtigen Amtes sprach sie zum Thema „Reformation und Toleranz“. In zahlreichen Konflikten hätten religiös motivierte Akteure erfolgreich als Vermittler gewirkt, sagte Käßmann unter Verweis auf eine Studie des Politologen Markus Weingardt. Die buddhistischen Mönche in Kambodscha seien ebenso zu nennen wie der katholische Bischof Belo in Osttimor. „Was wissen wir eigentlich über die Vermittlungsbemühungen in Sambia oder Nicaragua, Sri Lanka oder Kongo?“

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4 Comments

  1. Käßmann,

    die Perle christlicher Arroganz und Scheinheiligkeit, nur noch von der eigenen Diakonie übertroffen.

    Die Anderssein als Bereicherung des Lebens und als Ausshängeschild der Toleranz vorgibt.

    Komisch nur, überall wo sich Christen breit gemacht haben, musste alles Anderssein verschwinden oder wurde mit Gewalt, Mord und Terror vernichtet.
    Andersdenkende und Ungläubige werden, sofern die Macht dazu vorhanden ist, konsquent verfolgt und eliminiert.
    Luther, einer der größten Hetzer seiner Zeit wird verehrt und Müntzer, der revolutionäre Christ, von Luther verraten und verkauft.
    Luther einer der größten Speichellecker der Menschengeschichte, verehrt von Menschen die offensichtlich auch noch den größten Mist bereit sind zu glauben, der ihnen von ihren Pfaffen vorgekaut wird.

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  2. Ich denke nicht, dass es bei Frau Kässmann nur Naivität alleine ist. Nein, wahrscheinlicher ist es auch ihr gesteigertes Geltungsbedürfnis und ihr maßlos, selbstüberschätztes Gefühl besonderer Schlauheit. Die Maschen der Oberreligioten, um sich überall einbringen zu wollen, sind bekanntermaßen so alt wie das Christentum selbst. Das, und das dadurch immer wieder entstandene Unheil, sollte man der Dame wieder einmal in Erinnerung bringen. Dann wird es für sie zukünftig möglicherweise ein wenig „weniger peinlich“. (Man könnte auch sagen „lächerlich.“)

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  3. Da gibt es für die Religioten-Vermittler klare Direktiven direkt von ihrem geistigen Vordenker Martin Luther
    “In solch einem Krieg ist es christlich und ein Werk der Liebe, die Feinde getrost zu würgen, zu rauben, zu brennen und alles zu tun, was schädlich ist, bis man sie überwinde. Ob es wohl nicht so scheint, daß Würgen und Rauben ein Werk der Liebe ist, weshalb ein Einfältiger denkt, es sei kein christliches Werk und zieme nicht einem Christen zu tun: so ist es doch in Wahrheit auch ein Werk der Liebe.”

    Kommt jemand auf die Idee christliche Gewaltorgien zu veruteilen, dem heißt es: „Es ist besser, wenn Tyrannen hundert Ungerechtigkeiten gegen das Volk verüben, als dass das Volk eine einzige Ungerichtigkeit gegen die Tyrannen verübt.“

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