Vatikan friert Guthaben des festgenommmenen Prälaten ein


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Zwei Wochen nach der Festnahme des Prälaten Nunzio Scarano unter dem Verdacht der Geldwäsche haben die Justizbehörden des Kirchenstaates dessen Guthaben bei der Vatikanbank eingefroren. Die Vatikanbank kündigte weitere Ermittlungen an.

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Zwei Wochen nach der Festnahme des Prälaten Nunzio Scarano unter dem Verdacht der Geldwäsche haben die Justizbehörden des Kirchenstaates dessen Guthaben bei der Vatikanbank eingefroren. Wie die Verwaltung des Vatikans mitteilte, besteht gegen den Prälaten Scarano der Verdacht, dubiose Geldgeschäfte im Zahlungsverkehr zwischen dem Fürstentum Monaco und dem Vatikan veschleiert zu haben.

Sämtliche Guthaben auf den Namen Scarano bei der Vatikanbank, die offiziell Istituto per le Opere di Religione (IOR) heißt, seien am 9. Juli eingefroren worden, hieß es in einer offiziellen Erklärung des Vatikan. Es könne sein, dass die laufenden Ermittlungen auf weitere Verdächtige ausgedehnt würden. Die Vatikanbank verfolgte eine „klare Linie von Null Toleranz“ gegenüber „illegalen Aktivitäten“. Papst Franziskus setzte im Juni eine Kommission von vier Geistlichen und einer Laiin ein, die sich um eine Reform der Vatikanbank kümmern sollen.

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