Islam-Universität verhängt Fatwa gegen Gewalt von Islamisten


Bild: wikipedia

 

Die Kairoer Al-Azhar-Universität, wertet Angriffe auf Soldaten und Militäreinrichtungen als unvereinbar mit dem islamischen Religionsrecht.

Islamische Zeitung

Gewalt gegen Sicherheitskräfte sei unter keinen Umständen statthaft, betonten Rechtsgelehrte der Islam-Hochschule nach einer Beratung am Dienstag, wie die Online-Zeitung „Egypt Independent“ meldete. Zugleich rief das Gremium das Militär auf, die Bürger zu schützen und bei Festnahmen das Gesetz zu beachten.

Vertreter der Al-Azhar-Universität forderten erneut die unverzügliche Errichtung eines nationalen Versöhnungsrates. Dieser müsse alle gesellschaftliche Gruppen einschließen. Weiter lobten die Gelehrten das Militär dafür, dass es sich „nicht in die Politik hineinziehen“ lasse.

Die Stellungnahme der Islam-Hochschule erfolgte wenige Stunden nach erneuten blutigen Zusammenstößen zwischen Unterstützern des abgesetzten Präsidenten Mohammed Mursi und Sicherheitskräften in Kairo. Bei den Auseinandersetzungen kamen laut der Zeitung sieben Menschen ums Leben. Die Demonstranten forderten die Wiedereinsetzung Mursis.

1 Comment

  1. Diese Fatwa wird so wenig bringen wie Tausende, dies sich andere religiöse Irre haben einfallen lassen. Bei 75% Analphabetismus in der islamischen Kultur ist nicht zu erwarten, dass ein frommer Muslimer überhaupt versteht, was da geschrieben ist.

    Eine Fatwa vom Scheich Abdul-Aziz bin Baz besagt: „Ohne Zweifel beinhaltet die Reise in die Länder der Ungläubigen eine riesige Gefahr; sei die Reise innerhalb oder außerhalb der Flitterwochen. Ein Muslim muss Allah fürchten und den Quellen der Gefahr ausweichen. Die Reise in Länder der Polytheisten und in Länder, in denen Freiheit und Gleichgültigkeit gegenüber dem Verbotenen herrschen, bedeutet eine große Gefahr gegenüber seiner Religion [dem Islam] und in Bezug auf sein eigenes Verhalten. Muslime müssen solche Reisen vermeiden und davon absehen. Dieses Verbot gilt ebenfalls für Reisen aus anderen Gründen wie Geschäft, Tourismus oder um dort lebende Menschen zu besuchen und mehr. Alle diese Reisen sind islamisch gesehen verboten.“

    Da fragt man sich, warum sind Millionen gläubige Moslems überhaupt hier ?

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