Wenn Allah(Gott) den Seinen in Malaysia die Sinne verwirrt


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Der Botschafter des Heiligen Stuhls in Malaysia ist am Dienstag ins Außenministerium einbestellt worden. Grund war, dass der Nuntius, Erzbischof Joseph Marino, die Praxis malaysischer Christen verteidigt hatte, für Gott das in der Landessprache übliche Wort „Allah“ zu verwenden, wie die deutsche katholische Nachrichtenagentur KNA berichtet. Zwischen Teilen der muslimischen Mehrheit und den christlichen Kirchen wird seit Jahren in der Allah-Frage debattiert.

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Marino entschuldigte sich laut staatlichen Medien bei der malaysischen Regierung für „eventuelle Missverständnisse“, die aus seiner Äußerung entstanden seien. Er habe sich nicht in innere Angelegenheiten des Landes einmischen wollen, zitierte die Nachrichtenagentur Bernama den Vatikanbotschafter.

Radikale malaiisch-muslimische Organisationen hatten vergangene Woche empört auf eine betreffende Interview-Aussage des Nuntius reagiert. Organisationen wie Perkasa und Jati, die für eine Vormachtstellung der ethnischen Malaien und des Islam über die anderen Volksgruppen und Religionen Malaysias eintreten, forderten seine Ausweisung.

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1 Comment

  1. Das Gott für Juden, Christen und Muslime das selbe Gebilde, sagen wir Hirngespinnst ist, weiss er allerdings wohl selbst nicht. Hätte er das geschnallt, wäre sicher der Welt viel Leid erspart. Aber wo nichts ist, kann auch nichts geschnallt werden. 😉 Im Ernst, die Absurdität findet sich in der Sache selbst und die Nachrichten aus aller Welt bestätigen dies täglich leider auf´s Neue. Nicht ein Gott ist es der nichts schnallt, die Menschen sind es.

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