Politiker stellen sich Fragen der Evangelischen Allianz


Thomas Hacker (FDP) und Margarete Bause (Grüne) diskutierten mit… Foto: pro
Welche Parteien vertreten heute christliche Werte? Darüber haben Politiker unterschiedlicher Fraktionen bei einer Podiumsdiskussion der Evangelischen Allianz München debattiert. In einer Frage herrschte Einigkeit: Engagierte Christen finden sich in allen Parteien.

pro Medienmagazin

Das Podium der Evangelischen Allianz war mit Abgeordneten der vier größten bayerischen Landtagsfraktionen besetzt – die Freien Wähler wollten trotz mehrfacher Einladung nicht teilnehmen. In einer Vorstellungsrunde sollten die Politiker erklären, was der christliche Glaube für sie persönlich und ihre Partei bedeutet. Margarete Bause, Fraktionsvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen, berichtete, im Alter von 20 Jahren die katholische Kirche wegen deren Frauenbild verlassen und sich seitdem keine neue Konfession gesucht zu haben. Zwischen den Lehren des Christentums und ihrer Partei sieht sie Parallelen: „Die Themen Nachhaltigkeit, Umweltschutz und Bewahrung der Schöpfung verbinden uns. Ich freue mich auch über die Beiträge aus beiden Kirchen zur Flüchtlingspolitik. Hier zeigt sich, dass Christen und Grüne viele gemeinsame Werte haben.“

Bauses SPD-Kollegin Natascha Kohnen, Generalsekretärin der bayerischen Sozialdemokraten, trat ebenfalls in jungen Jahren aus der katholischen Kirche aus – wegen des zweiten Vatikanischen Konzils und der katholischen Ablehnung von Homosexualität. „Ich habe aber auch gesagt: Wenn ihr progressiver werdet, komme ich wieder.“ Die Auffassung von Solidarität und Gerechtigkeit, welche die SPD vertritt, findet sie auch im Christentum. „Wir gründen unsere politische Gestaltung im Hinblick auf den höchsten Wert – die Würde des Menschen.“

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1 Comment

  1. Entweder es gelten Christliche Werte oder es gilt Grundgesetz. Beides zusammen geht nicht wie Zitate zum Christlichen Frauenbild beweisen. Schon der Psychologe Franz Buggle stellte in seinem Bestseller „Denn sie wissen nicht was sie Glauben“ fest, dass die Ethik des Christentum und die Ethik heute nicht mehr vereinbar sind.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Franz_Buggle

    Beispiele für christliche Werte
    :
    Clemens Alexandrinus,( vor 215)

    Bei der Frau muss schon das Bewusstsein vom eigenen Wesen Scham hervorrufen. 😉

    Johannes Chrysostomos (349-407)

    Das ganze (weibliche) Geschlecht ist schwach und leichtsinnig. Sie finden das Heil nur durch die Kinder. 😉

    Synode von Elvira, 4. Jahrhundert:

    Die Frauen dürfen im eigenem Namen Briefe weder schreiben noch empfangen. 😉

    Kirchenvater Augustinus (354-430):

    Das Weib ist ein minderwertiges Wesen, das von Gott nicht nach seinem Ebenbilde geschaffen wurde. Es entspricht der natürlichen Ordnung, dass die Frauen den Männern dienen: „Wenn nun gefragt, wozu dieses Gehilf nötig war, zeigt sich wahrscheinlich nichts andres als die Hervorbringung von Kindern, so wie die Erde das Hilfsmittel für den Samen ist, damit aus beiden die Pflanze wachse.“ 😉

    2. Synode von Toledo, 589:

    Priester, die Frauen beherbergen, die Verdacht erregen, sollen bestraft werden. 😉 Die Frauen aber soll der Bischof in die Sklaverei verkaufen. 😉 😉

    Thomas von Aquin, Kirchenlehrer (1225-1275):

    Der wesentliche Wert der Frau liegt in ihrer Gebärfähigkeit und in ihrem hauswirtschaftlichen Nutzen. 😉

    „Hinsichtlich der Einzelnatur ist das Weib etwas Mangelhaftes und eine Zufallserscheinung; denn die im männlichen Samen sich vorfindende Kraft zielt darauf ab, ein ihr vollkommen Ähnliches hervorzubringen. Die Zeugung des Weibes aber geschieht auf Grund einer Schwäche der wirkenden Kraft wegen schlechter Verfassung des Stoffes.“ 😉

    Ein männlicher Fötus wird nach 40 Tagen, ein weiblicher nach 80 Tagen ein Mensch. Mädchen entstehen durch schadhaften Samen oder feuchte Winde. 😉

    „Gemäß diesem Unterordnungsverhältnis ist das Weib dem Manne von Natur aus unterworfen…..

    Halelujah…. 😉

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