So wurde die vergewaltigte Norwegerin von ihrer Firma im Stich gelassen


Das Logo der schwedischen Möbelkette „The One“
Während Vergewaltigungs-Opfer Dalelv in einer Seemannskirche in Dubai ausharrt, zieht sich ihr Arbeitgeber in religiöse Wolken zurück. Dabei brüstet sich ihr Ex-Chef sogar mit besten Kontakten: Er behauptet, dass er „The One“ im Auftrag eines Engels gegründet habe – „um die Welt vor Ikea zu retten“.

Von Melchior PoppeFOCUS ONLINE

Marte Deborah Dalelv wurde in Dubai zu 16 Monaten Gefängnis verurteilt – weil sie sich nach einer Vergewaltigung wehrte und ihren Arbeitskollegen anzeigte. „Hat es Dir nicht gefallen?“, sagte einer der Polizisten auf der Station, die die 24-Jährige nach der Tat aufsuchte.

Doch nicht nur die arabischen Behörden verweigerten der Norwegerin jede Hilfe: Auch ihr Arbeitgeber, die schwedische Möbelkette „The One“, ließ sie im Stich: Rund einen Monat nach dem Vorfall, der sich im Anschluss an einen Betriebsausflug in die Wüste ereignet hatte, kündigte er seiner Not leidenden Mitarbeiterin.

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