Christliche Arbeitnehmerbewegungen stellen Kapitalismus infrage


Vollversammlung der Weltbewegung Christlicher Arbeitnehmerbewegungen (WBCA) in Deutschland – Japanischer Arbeiterpriester kritisiert Atomindustrie

kathweb

Massive Kritik am Kapitalismus haben Teilnehmer eines internationalen Arbeitnehmertreffens geübt. Das herrschende Wirtschaftssystem sauge „alle gesellschaftlichen, sozialen und natürlichen Ressourcen“ auf, heißt es in einer am Wochenende in Haltern am See verbreiteten Erklärung der Weltbewegung Christlicher Arbeitnehmerbewegungen (WBCA) über die die deutsche katholische Nachrichtenagentur am Sonntag berichtete. Folge sei eine Finanz- und Wirtschaftskrise, die rund um den Globus soziale Konflikte verschärfe. Angesichts dieser Entwicklung sollten sich Christen umso deutlicher auf die Seite der Armen und Benachteiligten stellen.

An dem WBCA-Treffen in der nordrhein-westfälischen Stadt am Rande des Ruhrgebiets nehmen rund 150 Delegierte aus rund 35 Ländern teil. Aus Österreich ist die Katholische Arbeitnehmerbewegung (KAB) Mitglied des weltweiten Netzwerkes und war mit dem Bundesvorsitzenden Johannes Labner sowie Bundessekretärin Maria Etl vertreten. Die Konferenz dauert bis Dienstag und steht unter dem Motto „Eine gerechte, solidarische und nachhaltige Gesellschaft“. Die WBCA wurde 1966 gegründet und will die Lebens- und Arbeitsbedingungen von Arbeitnehmern in aller Welt verbessern.

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