Kopftuch-Debatte Schweiz: Wie gehen Christen mit religiösen Symbolen um?


Bild: jesus.ch
Die Schule in Bürglen TG darf muslimischen Schulmädchen nach dem Urteil des Bundesgerichts nicht verbieten, ein Kopftuch zu tragen. Welche Schlüsse sind daraus aus christlicher Sicht zu ziehen?

Von Fritz Imhof jesus.ch

Das Tragen eines Kopftuchs gilt streng religiösen Muslimas als Menschenrecht und als Ausdruck von Religionsfreiheit. Liberalen Musliminnen und Feministinnen dagegen als Zeichen der Unterdrückung der Frau durch die Männer und die Religion. Sie fürchten, dass der radikale Islam durch das Bundesgerichtsurteil gestärkt wird. Repräsentiert wird diese Meinung durch die aus Tunesien stammende Saida Keller-Messahli, welche für einen modernen und moderaten Islam in der Schweiz eintritt. Umgekehrt freut sich Rifaat Lenzin, Vorstandsmitglied der Koordination Islamischer Organisationen Schweiz, über die Wahrung der Religionsfreiheit durch das Bundesgericht.

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1 Comment

  1. Ich neige nach intensiver Beschäftigung mit dem Thema sehr stark dazu, allen Menschen diesen Freiraum zu lassen, wie sie sich kleiden (oder nicht)

    Die Motivation dafür ist ja doch nicht zweifelsfrei zu klären, und bedeutete am Ende Gedankenlesen …

    DIE Ausnahme, die ich machen wollte, ist der „öffentliche“ Bereich, also Behörden, Schulen, Gerichte usw.:
    Dort haben solche, selbst subtilen Zeichen GAR NIX verloren (übrigens auch zB keine „Pinguine“ (Nonnen u.ä. in „Tracht“ oder Pfaffen in Ordinat))

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