Kritik der Religion und Esoterik


Bild: diefreiheistliebe.de
Der Soziologe Manuel Kellner legt in einer Zeit, in der der religiöse Fundamentalismus weltweit zunimmt, eine Kritik der Religion und Esoterik vor aus der Sicht eines Agnostikers vor. In einer Zeit, in der christliche Fundamentalisten bestrebt sind, die Schöpfungsgeschichte an die Stelle der Evolutionstheorie treten zu lassen und religiöse Strömungen in den Länders des ehemaligen Ostblocks intensiver werden, stellt sich die Frage, ob Religionskritik noch sinnvoll ist oder ob Religion zum Menschen gehört.

Die Freiheitsliebe

In sieben Kapiteln gibt er einen Überblick über die Formen des religiösen Bewusstseins, den Bezug zwischen Verstand und Glaube, die Argumentationsfiguren der europäischen Aufklärung, Feuerbachs kopernikanische Wende, die Kritik des „irdischen Jammertals“ bei Freud und Marx. Er beschäftigt sich mit den Hintergründen von Astrologie, Schamanismus und den verschiedensten Formen der Esosterik. Aber auch moderne Atheisten wie Hitchens und Dawkins kommen zu Wort.

Beginnend bei den frühesten Formen der Religiosität, der Projektion menschlicher Ängste und Wünsche auf auβerhalb ihrer Selbst liegende höhere Wesen, deren Wohlgefallen man sich auf verschiedenste Weise erwerben konnte, über die Götter der Antike führt seine Analyse zu den monotheistischen Religionen Judentum, Christentum, Islam (die Reihung entspricht der Zeit der Entstehung). Jedoch nimmt er bei seiner Kritik auch Buddhismus und Hinduismus nicht aus.

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