Halalgoogling: Internetsuche muslimisch „anständig“


Screenshot: brightsblog
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Die Suchseite Halalgoogling blockiert Inhalte, die für Muslime anstößig sind. Mit dieser Aufmachung möchte sie eine Alternative zu Google sein. Pro hat getestet, wie sich damit Begriffe aus dem christlichen Bereich suchen lassen.

pro Medienmagazin

Halalgoogling verwende die Suchergebnisse von Google, Bing, Ebay und Amazon und filtere Ergebnisse heraus, die die Scharia verbiete, darunter Pornographie, Homosexualität oder Glücksspiel, heißt es in der Pressemitteilung der Betreiber. Wer diese sind, bleibt unklar, die Rede ist nur von „Internetexperten auf der ganzen Welt“, die das Projekt auf den Weg gebracht hätten. Die Seite, die am 8. Juli online ging, bietet kein Impressum an.

Muslime hätten mit Halalgoogling eine Alternative zu bestehenden Suchangeboten wie Google, erklärt der gleichnamige Blog zur Suchseite. „Jeder hat das Recht, die Möglichkeiten des Internets zu nutzen, es zum Lernen oder für die Arbeit zu verwenden. Doch wir haben das Recht, unseren Glauben zu bewahren, unsere Moral und die Interessen unserer Brüder und Schwestern weltweit. Wir stellen sicher, dass die Inhalte nicht den Grundsätzen der islamischen Religion widersprechen.“

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