Gerhard Wimberger: Das Christentum ist ein geistiges Fossil


Der Österreicher Gerhard Wimberger liefert in seinem Buch eine kompakte Zusammenfassung religionskritischer Argumente

MAIN POST

„Ich ahne, dass es etwas uns Unbegreifbares gibt.“ Das sei „in einer metaphysischen Dimension“ angesiedelt, aber „keine Macht, die ich anbete, die mich schützt, der ich vertraue, auf die ich hoffe, kein Gott, der richtet, belohnt und bestraft.“ Gerhard Wimberger formuliert so etwas wie ein Glaubensbekenntnis des Agnostikers, eines Menschen, der die Antwort auf die Frage nach der Existenz Gottes offenlässt, weil sie sich nicht rational beantworten lässt.

Wohl aber die Frage danach, wie wichtig Religion heute noch ist. Der Titel des Wimberger-Buches zeigt, wohin die Reise geht: „Glauben ohne Christentum“. Der Österreicher ist von Beruf Komponist. Das Nachdenken über Gott, das Philosophieren über Welt und Mensch treibt den heute 89-Jährigen aber seit jeher um.

weiterlesen

2 Comments

  1. Also die metaphysische Frage nach dem weißen Riesen kann man positiv beantworten. Der haust als Kopie in jeder Waschmaschine.

    In Aurobahnraststätten hat er erste Niederlassungen, die Toiletten sehen alle so aus als hätte er persönlich sie gereinigt

    Gefällt mir

  2. Nee klar. Sagt er bestimmt auch immer, wenn seine Kinder ihn fragen, ob es das Krümelmonster wirklich gibt. „Die Frage lassen wir offen, weil sie sich nicht rational beantworten lässt.“
    Aber ich ahne, dass es etwas Blaues und Pelziges gibt, das vor einer Schale mit Keksen angesiedelt ist.

    Gefällt mir

Kommentare sind geschlossen.