Zulehner: „Kirchennarzissmus ist ein Krankheitszeichen“


Bild: wikipedia
Als Krankheitszeichen für „neurotischen Kirchennarzissmus“ hat der Wiener Religionssoziologe und Pastoraltheologe Paul M. Zulehner die „aktuelle Selbstbeschäftigung der Kirche“ bezeichnet.

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Die Kirche, die nur Instrument für den Gottesbezug sei, „wird gesunden, wenn sie lernt, wieder von sich abzusehen“, sagte Zulehner am Montag dem deutschen evangelischen Pressedienst. Die Zeit der „Volkskirche“, bei der die konfessionelle Zugehörigkeit mit der Ausrichtung des Landesherrn vorgegeben war, sei endgültig vorbei. Deshalb dürfe man angesichts der Wahlfreiheit bei Kirchenaustritten „nicht mehr von 100 herunter, sondern von Null hinauf“ denken.

Die Kirche müsse nun zur „Jesusbewegung“ werden, die nicht durch „bürokratische Strukturreformen“, sondern durch Visionen erreicht werde. „Wir brauchen zuerst den Wein und dann den Schlauch“, so Zulehner, der das derzeitige Bemühen um strukturelle Veränderungen als verkehrten Weg kritisierte. Der Zukunft gehöre nicht der „Expertenkirche“, sondern den Laien. Nicht die Pfarrer, sondern „die Mitglieder selbst müssen schauen, dass sie sich vermehren“.

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1 Comment

  1. Noch so´n denkgestörter Fachidiot. Der hat bestimmt den ganzen Wein, aus dem Schlauch auf dem er steht, auf einmal ausgesoffen. Welche Verschwendung von Arbeitskraft. Riesentitel (Religionssoziologe, Pastoraltheologe etc.:-)) aber noch nie etwas produktives geleistet und dann noch ungeniert, mit seinen längst überholten und durchschauten Forderungen an die Öffentlichkeit gehen. Der sollte sich lieber mal für die Abschaffung von kriminellen und schmarotzenden Vereinigungen einsetzen, auch wenn er dadurch vielleicht seinen Logensitzplatz „zur rechten Hand Gottes“ einbüßt.

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